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Tōkyō will Englischlehrer ins Ausland schicken

Mit Blick auf die Olympischen Sommerspiele, die 2020 in Tōkyō stattfinden sollen, will die Präfektur Tōkyō das Niveau des Englischunterrichts in der japanischen Hauptstadt steigern. Hierfür sollen ab 2014 jährlich 200 junge Englischlehrer an den Mittel- und Oberschulen der Präfektur für jeweils drei Monate ins englischsprachige Ausland geschickt werden. Sie sollen zugleich ihr Englisch und ihre didaktischen Fähigkeiten verbessern. Ein Ziel soll sein, daß die Lehrer ihren Unterricht rein auf englisch abhalten können. Über das JET-Programm soll auch die Zahl der englischsprachigen Fremdsprachenassistenten von jetzt 200 auf 400 erhöht werden.

Autor: Reinhard Zöllner

Geb. 1961. Historiker und Japanologe. Seit 2008 Professor an der Abteilung für Japanologie und Koreanistik der Universität Bonn.

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