23.6.2020
Ehemalige „Trostfrau“ fordert Ende der Mittwochsdemonstrationen
GeschichteGesellschaftJapanKoreaReinhard ZöllnerDie 1928 geborene Yi Yongsu ist eine der letzten überlebenden koreanischen „Trostfrauen“, die öffentlich auftritt. 1992 machte sie ihre traumatischen Erlebnisse während der Kriegszeit öffentlich. 2000 nahm sie an dem in Japan veranstalteten inoffiziellen Tribunal teil, das mit der symbolischen Verurteilung des japanischen Kaisers Hirohito endete. 2007 sagte sie vor dem US-amerikanischen Kongreß aus und trug damit entscheidend zur Annahme einer Resolution bei, die Japan für die Behandlung und ausgebliebene Wiedergutmachung der Trostfrauen verantwortlich machte. Yi nahm auch unermüdlich an den Mittwochsdemonstrationen teil, die seit 1992 Woche für Woche vor […]