Das Bemühen um geschlechtergerechte Sprache hat nun auch die Überwachungskameras erreicht. Aber wird das den Einbrechenden wirklich gerecht?
Des ermordeten Politikers Abe Shinzō will die Regierung in einem für Japan ungewöhnlichen Staatsakt gedenken. Die japanische Bevölkerung ist davon nicht begeistert.
Eine junge Chinesin wurde in Suzhou verhaftet, weil sie sich einen japanischen Kimono angezogen hatte. Patriotismus und Kleidung sind in Ostasien seit langem verbunden.
Die japanischen Medien tun sich schwer damit, ihren Lesern die Hintergründe der Ermordung von Abe Shinzō zu erklären. Dabei waren dessen enge Beziehungen zur pseudochristlichen Vereinigungskirche seit langem ein offenes Geheimnis.
Der Anschlag auf den Schriftsteller Salman Rushdie in New York weckt Erinnerungen an die Ermordung seines japanischen Übersetzers 1991 auf dem Campus der Universität Tsukuba und den Brandanschlag im türkischen Sivas 1993.
Abe Shinzō ist nicht der erste japanische Politiker, der das Ziel eines Mordanschlags war. Seine politische Bilanz fällt nicht strahlend aus.