{"id":8327,"date":"2026-01-28T19:18:20","date_gmt":"2026-01-28T18:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=8327"},"modified":"2026-02-01T13:39:18","modified_gmt":"2026-02-01T12:39:18","slug":"trostfrauen-statuen-die-geschichtswissenschaft-und-die-gedaechtnispolitik-warum-ein-konsens-unwahrscheinlich-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=8327","title":{"rendered":"&#8222;Trostfrauen&#8220;-Statuen, die Geschichtswissenschaft und die Ged\u00e4chtnispolitik: Warum ein Konsens unwahrscheinlich ist"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Auseinandersetzungen um die Aufstellung sogenannter &#8222;Trostfrauenstatuen&#8220; im \u00f6ffentlichen Raum \u2013 auch in Deutschland \u2013 haben in den vergangenen Jahren exemplarisch gezeigt, wie konflikthaft das Verh\u00e4ltnis zwischen Geschichtswissenschaft, Erinnerungskultur und politischer Symbolik geworden ist. Der Streit entz\u00fcndet sich dabei weniger an der historischen Tatsache sexualisierter Gewalt im Kontext des japanischen Milit\u00e4rsystems des 20. Jahrhunderts als vielmehr an der Frage, welche Funktion diese Vergangenheit heute im \u00f6ffentlichen Raum erf\u00fcllen soll. Eine Aufl\u00f6sung dieses Streits halte ich \u2013 nach mehr als drei Jahrzehnten Besch\u00e4ftigung mit dem Thema<sup data-fn=\"38163bd9-3603-4ebd-9127-baa42445f9d8\" class=\"fn\"><a href=\"#38163bd9-3603-4ebd-9127-baa42445f9d8\" id=\"38163bd9-3603-4ebd-9127-baa42445f9d8-link\">1<\/a><\/sup> \u2013 sowohl praktisch als auch theoretisch f\u00fcr unwahrscheinlich.<sup data-fn=\"a707c62e-d69d-45a6-834d-6abcae9926cd\" class=\"fn\"><a href=\"#a707c62e-d69d-45a6-834d-6abcae9926cd\" id=\"a707c62e-d69d-45a6-834d-6abcae9926cd-link\">2<\/a><\/sup> Er kann h\u00f6chstens unterdr\u00fcckt werden, wenn \u2013 wie leider \u00fcblich \u2013 die Argumente der Gegenseite verschwiegen werden<sup data-fn=\"193c5386-98bf-447f-8968-331e2ad18234\" class=\"fn\"><a href=\"#193c5386-98bf-447f-8968-331e2ad18234\" id=\"193c5386-98bf-447f-8968-331e2ad18234-link\">3<\/a><\/sup> oder der eigene Standpunkt einer sachlichen Kritik entzogen wird. Symptomatisch daf\u00fcr ist das Urteil von Ilse Lenz \u00fcber mein Buch: &#8222;W\u00e4hrend Reinhard Z\u00f6llner die Zwangsprostitution f\u00fcr die Kaiserliche Japanische Armee und die Verantwortung der japanischen Regierung klar herausarbeitet, ist seine Darstellung der Gerechtigkeitsbewegung f\u00fcr \u201eTrostfrauen\u201c &#8230; l\u00fcckenhaft und teils unrichtig.&#8220; Lenz gesteht mir demnach historische Pr\u00e4zision zu, verweist aber \u2013 ohne im weiteren die angeblichen M\u00e4ngel konkret zu benennen \u2013 auf meine falsche Darstellung der &#8222;Gerechtigkeitsbewegung&#8220; \u2013 eine Bezeichnung, die ein Werturteil beinhaltet, das fachwissenschaftliche Kritik <em>a priori <\/em>disqualifiziert. Und damit endet auch die Wahrnehmung meiner Kritik.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Unbehagen dar\u00fcber, da\u00df es offenbar nicht gelingen will, \u00fcber die Er\u00f6rterung von Sachfragen zu einem offenen Diskurs in dieser Frage zu kommen,<sup data-fn=\"7b3edbb4-be4e-4b16-8229-7d3442b9d1b6\" class=\"fn\"><a href=\"#7b3edbb4-be4e-4b16-8229-7d3442b9d1b6\" id=\"7b3edbb4-be4e-4b16-8229-7d3442b9d1b6-link\">4<\/a><\/sup> l\u00e4\u00dft mich noch einmal \u00fcber die Erkenntnisgrundlagen nachdenken, welche diesem Konflikt zugrunde liegen. Es geht mir hier um den epistemischen Konflikt im Hintergrund, nicht um politische Haltungen. Zur analytischen Durchdringung dieses Konflikts bieten die hinreichend bekannten Theorien von Pierre Nora, Jan und Aleida Assmann, Michel Foucault und Jean-Fran\u00e7ois Lyotard ein aufschlu\u00dfreiches Deutungsinstrumentarium. Ich werde im folgenden kurz begr\u00fcnden, warum sie in der Statuen-Frage relevant sind.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">1. Trostfrauenstatuen als <em>lieux de m\u00e9moire<\/em> (Pierre Nora)<\/h4>\n\n\n\n<p>Pierre Nora versteht <em>lieux de m\u00e9moire<\/em> als Erinnerungsorte, die dort entstehen, wo die selbstverst\u00e4ndlichen sozialen Milieus des Erinnerns (<em>milieux de m\u00e9moire<\/em>) zerfallen sind.<sup data-fn=\"bd8bbc17-76bd-4375-8424-90b4626e4d5a\" class=\"fn\"><a href=\"#bd8bbc17-76bd-4375-8424-90b4626e4d5a\" id=\"bd8bbc17-76bd-4375-8424-90b4626e4d5a-link\">5<\/a><\/sup> Sie sind nicht Ausdruck lebendiger Tradition, sondern Symptome eines Verlusts: Gesellschaften schaffen Archive, Denkm\u00e4ler und Gedenkrituale, weil Erinnerung nicht mehr von selbst tr\u00e4gt. Vor diesem Hintergrund lassen sich Trostfrauenstatuen zweifellos als paradigmatische Erinnerungsorte interpretieren. Sie sind hochgradig symbolisch aufgeladen, politisch umk\u00e4mpft und emotional kodiert. Ihre Funktion besteht weniger in historischer Aufkl\u00e4rung als in der Verdichtung einer moralischen Botschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Nora w\u00e4re entscheidend, da\u00df diese Orte gerade durch ihre Umstrittenheit ihre gesellschaftliche Funktion erf\u00fcllen: Sie zeigen an, da\u00df Erinnerung nicht mehr selbstverst\u00e4ndlich, sondern problematisch geworden ist. Die Statue wird zum Kristallisationspunkt eines gesellschaftlichen Konflikts dar\u00fcber, was erinnert werden soll und wie. Die Kontroverse um ihre Aufstellung best\u00e4tigt damit Noras Diagnose einer Gegenwart, in der Geschichte und Erinnerung auseinandergetreten sind: Historische Komplexit\u00e4t und erinnerungspolitische Symbolik folgen unterschiedlichen Logiken.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">2. Kulturelles Ged\u00e4chtnis und Institutionalisierung (Jan und Aleida Assmann)<\/h4>\n\n\n\n<p>Jan und Aleida Assmann haben mit ihrer Theorie des kulturellen Ged\u00e4chtnisses jene Ph\u00e4nomene systematisch beschrieben, die Nora eher kulturdiagnostisch deutet.<sup data-fn=\"ed61a0f6-b741-453f-ab79-d8a140c67bde\" class=\"fn\"><a href=\"#ed61a0f6-b741-453f-ab79-d8a140c67bde\" id=\"ed61a0f6-b741-453f-ab79-d8a140c67bde-link\">6<\/a><\/sup> Denkm\u00e4ler, Gedenkorte, Rituale und ikonische Symbole sind f\u00fcr sie nicht prim\u00e4r Verlustsymptome, sondern notwendige Medien langfristiger kultureller Tradierung. Aus dieser Perspektive erscheinen Trostfrauenstatuen als legitime Ausdrucksformen kultureller Ged\u00e4chtnisbildung: Sie schaffen Sichtbarkeit f\u00fcr marginalisierte Erfahrungen und stabilisieren normative Orientierungen einer Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade hier tritt jedoch eine Spannung zutage, die f\u00fcr die geschichtswissenschaftliche Perspektive problematisch ist. W\u00e4hrend das kulturelle Ged\u00e4chtnis notwendigerweise mit Auswahl, Verdichtung und Normativit\u00e4t operiert, ist die Aufgabe der Historiographie eine andere: Sie zielt auf Kontextualisierung, Differenzierung und methodisch kontrollierte Rekonstruktion. Der Konflikt um die Statue offenbart somit eine strukturelle Differenz zwischen den Anforderungen kultureller Ged\u00e4chtnispolitik und den Standards fachhistorischer Arbeit. Ein Historiker will mehr wissen, als sich mit einer Statue sagen l\u00e4\u00dft. Darum schreibt er auch (mehr oder weniger lange) B\u00fccher.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">3. Diskurs und Archiv: Foucaults Perspektive<\/h4>\n\n\n\n<p>Michel Foucaults Begriff des Archivs erlaubt es, den Streit um Trostfrauenstatuen nicht nur als Erinnerungskonflikt, sondern als Effekt diskursiver Machtverh\u00e4ltnisse zu analysieren. Das Archiv bezeichnet bei Foucault nicht den Ort der Dokumente, sondern die Ordnung der Sagbarkeit: Diskurse bestimmen, welche Aussagen zu welchem Zeitpunkt als relevant, wahr und legitim gelten k\u00f6nnen.<sup data-fn=\"6507eecb-487b-4ea7-8300-3e3cb4bf0e1e\" class=\"fn\"><a href=\"#6507eecb-487b-4ea7-8300-3e3cb4bf0e1e\" id=\"6507eecb-487b-4ea7-8300-3e3cb4bf0e1e-link\">7<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die gegenw\u00e4rtige Fixierung der erinnerungspolitischen Diskurse auf sexualisierte Gewalt, strukturelle Ungleichheit und Opferanerkennung pr\u00e4gt somit, welche historischen Spuren im Archiv sichtbar werden und welche Lesarten bevorzugt werden. Die Statue ist demnach weniger Ergebnis neutraler Geschichtserkenntnis als Ausdruck eines bestimmten Problematisierungsregimes, das gegenw\u00e4rtige moralische Kategorien in die Vergangenheit projiziert. Der von Historikern wie mir beklagte Verlust historischer Kontextualisierung erscheint aus dieser Sicht als struktureller Effekt diskursiver Macht: Diskurse tendieren zur funktionalen Vereinfachung, nicht zur historischen Komplexit\u00e4t. Sie dienen der Gegenwart, aber sie werden der Vergangenheit nicht gerecht.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">4. Der Widerstreit der Sprachspiele (Jean-Fran\u00e7ois Lyotard)<\/h4>\n\n\n\n<p>Jean-Fran\u00e7ois Lyotards Konzept des <em>Widerstreits<\/em> (<em>diff\u00e9rend<\/em>) erm\u00f6glicht schlie\u00dflich eine pr\u00e4zise Beschreibung der Unaufl\u00f6sbarkeit des Konflikts.<sup data-fn=\"957f4268-022f-431c-b53e-54a7dd0c7ab0\" class=\"fn\"><a href=\"#957f4268-022f-431c-b53e-54a7dd0c7ab0\" id=\"957f4268-022f-431c-b53e-54a7dd0c7ab0-link\">8<\/a><\/sup> Ein Widerstreit liegt dort vor, wo unterschiedliche Sprachspiele aufeinandertreffen, ohne da\u00df es ein gemeinsames Regelwerk gibt, das beide Seiten anerkennen. Genau dies l\u00e4\u00dft sich in der Debatte um Trostfrauenstatuen beobachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die geschichtswissenschaftliche Argumentation folgt den Regeln der Quellenkritik, Kontextualisierung und methodischen Vorsicht. Die erinnerungspolitische Argumentation hingegen operiert mit den Kategorien moralischer Anerkennung, symbolischer Gerechtigkeit und politischer Dringlichkeit. Beide Perspektiven sind innerhalb ihres jeweiligen Sprachspiels koh\u00e4rent, aber gegenseitig nicht \u00fcbersetzbar. Historische Differenzierung erscheint in der moralischen Logik schnell als Relativierung; moralische Zuspitzung wirkt in der historischen Logik als unzul\u00e4ssige Verk\u00fcrzung. Der Konflikt ist daher nicht durch bessere Argumente l\u00f6sbar, sondern strukturell unentscheidbar.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">5. Die Position des Historikers: Skepsis gegen\u00fcber diskursiver Aktualisierung<\/h4>\n\n\n\n<p>Aus fachhistorischer Perspektive ergibt sich daraus eine ambivalente Position. Einerseits ist anzuerkennen, da\u00df Erinnerungskultur eine gesellschaftliche Realit\u00e4t ist und da\u00df moralische Anerkennung legitime soziale Bed\u00fcrfnisse artikuliert. Andererseits besteht die genuin wissenschaftliche Aufgabe der Geschichtswissenschaft gerade darin, sich nicht den jeweiligen Diskursmoden zu unterwerfen, sondern gegenwartsdistanzierte Kontextualisierung zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sonst besteht die Gefahr, da\u00df historische Quellen zunehmend als Rohmaterial f\u00fcr aktuelle Diskurse instrumentalisiert werden. Einzelne Spuren werden selektiv verfolgt, w\u00e4hrend ihr historischer Bedeutungszusammenhang verbla\u00dft. Was als moralisch gerechtfertigte Sichtbarmachung beabsichtigt ist, kann so in eine Form von Anachronismus und Gegenwartsprojektion umschlagen. Die Trostfrauenstatuen werden dann weniger zu Orten historischer Aufkl\u00e4rung als zu Projektionsfl\u00e4chen gegenw\u00e4rtiger normativer Konflikte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade deshalb bleibt die geschichtswissenschaftliche Skepsis gegen\u00fcber diskursiver Vereinnahmung unverzichtbar. Sie ist kein Ausdruck moralischer Indifferenz, sondern der Versuch, die Eigenlogik historischer Erkenntnis gegen die \u00dcberformung durch tagespolitische Agenden zu verteidigen. In einer Zeit, in der Erinnerungspolitik zunehmend normativ aufgeladen wird, gewinnt die methodische Distanz der Historiographie eine besondere epistemische und gesellschaftliche Bedeutung.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Widerstreit ist n\u00f6tig<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Kontroverse um Trostfrauenstatuen l\u00e4\u00dft sich also als Schnittpunkt mehrerer theoretischer Perspektiven verstehen: als <em>lieu de m\u00e9moire<\/em> im Sinne Noras, als Medium kulturellen Ged\u00e4chtnisses bei den Assmanns, als Effekt diskursiver Machtstrukturen bei Foucault und als Widerstreit im Sinne Lyotards. Gerade diese Vielschichtigkeit erkl\u00e4rt, warum der Konflikt so hartn\u00e4ckig andauert. F\u00fcr die Geschichtswissenschaft ergibt sich daraus nicht die Aufgabe, den erinnerungspolitischen Diskurs zu dominieren (was angesichts der medialen Fragmentierung der gegenw\u00e4rtigen Gesellschaft auch gar nicht m\u00f6glich w\u00e4re), wohl aber die Verpflichtung, auf der Eigenst\u00e4ndigkeit historischer Rationalit\u00e4t zu bestehen \u2013 auch und gerade dort, wo dies gesellschaftlich unbequem ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Unbequem auch f\u00fcr diejenigen, welche in Medien und Stiftungen, in zivilgesellschaftlichen Organisationen, aber auch in Museen und staatlichen Einrichtungen mit der Aufgabe betraut sind, Ressourcen \u2013 Raum, Zeit, Aufmerksamkeit, F\u00f6rdergelder \u2013 so zu verteilen, da\u00df gesellschaftliche Debatten gef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, ohne sie zu hegemonial gelenkten Scheindebatten zu verk\u00fcrzen. Aber ob wir Widerstreit zulassen, entscheidet dar\u00fcber, ob wir wirklich eine offene Gesellschaft sein wollen.<\/p>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"38163bd9-3603-4ebd-9127-baa42445f9d8\">Reinhard Z\u00f6llner: <em>Wahrheitseffekte und Widerstreit: Die \u00bbTrostfrauen\u00ab und ihre Denkm\u00e4ler<\/em>. M\u00fcnchen 2021. <a href=\"#38163bd9-3603-4ebd-9127-baa42445f9d8-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"a707c62e-d69d-45a6-834d-6abcae9926cd\">Obwohl das Wort &#8222;unm\u00f6glich&#8220; vom heutigen Standpunkt aus durchaus gerechtfertigt erscheint, verzichte ich hier darauf \u2013 im Geiste einer wissenschaftlich gebotenen Demut in solchen Fragen und eingedenk der unsterblichen Formulierung von Captain Jack Sparrow in <em>Pirates of the Caribbean<\/em>: &#8222;Not probable, but definitely not impossible.&#8220; <a href=\"#a707c62e-d69d-45a6-834d-6abcae9926cd-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"193c5386-98bf-447f-8968-331e2ad18234\">Wie in einem Beitrag der K\u00f6rber-Stiftung vom 6.1.2026, in dem unter &#8222;Wissenschaftliche Literatur&#8220; nur Literatur aufgef\u00fchrt wird, die im Sinne der Bef\u00fcrworter der Berliner Statue argumentieren \u2013 nicht aber mein Buch von 2021: <a href=\"https:\/\/koerber-stiftung.de\/mediathek\/wo-ist-ari-ein-feministisches-denkmal-im-visier\/\">https:\/\/koerber-stiftung.de\/mediathek\/wo-ist-ari-ein-feministisches-denkmal-im-visier\/<\/a> <a href=\"#193c5386-98bf-447f-8968-331e2ad18234-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"7b3edbb4-be4e-4b16-8229-7d3442b9d1b6\">Ilse Lenz: &#8222;Die Gerechtigkeitsbewegung f\u00fcr die &#8222;Trostfrauen&#8220;in intersektionaler postkolonialer Sicht.&#8220; PERIPHERIE: Politik, \u00d6konomie, Kultur, 43(1) (2023), 91\u2013115, hier S. 97. <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3224\/peripherie.v43i1.05\">https:\/\/doi.org\/10.3224\/peripherie.v43i1.05<\/a> <a href=\"#7b3edbb4-be4e-4b16-8229-7d3442b9d1b6-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bd8bbc17-76bd-4375-8424-90b4626e4d5a\">Pierre Nora: <em>Zwischen Geschichte und Ged\u00e4chtnis<\/em>. Frankfurt a.M. 1998. <a href=\"#bd8bbc17-76bd-4375-8424-90b4626e4d5a-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"ed61a0f6-b741-453f-ab79-d8a140c67bde\">Jan Assmann: <em>Das kulturelle Ged\u00e4chtnis. Schrift, Erinnerung und politische Identit\u00e4t in fr\u00fchen Hochkulturen<\/em>. M\u00fcnchen 2000. <a href=\"#ed61a0f6-b741-453f-ab79-d8a140c67bde-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 6 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"6507eecb-487b-4ea7-8300-3e3cb4bf0e1e\">Michel Foucault: <em>Die Ordnung des Diskurses<\/em>. Frankfurt a.M. 2012. <a href=\"#6507eecb-487b-4ea7-8300-3e3cb4bf0e1e-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 7 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"957f4268-022f-431c-b53e-54a7dd0c7ab0\">Jean-Fran\u00e7ois Lyotard: <em>Der Widerstreit<\/em>. 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