{"id":8153,"date":"2025-08-06T11:54:27","date_gmt":"2025-08-06T09:54:27","guid":{"rendered":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=8153"},"modified":"2025-10-18T10:03:04","modified_gmt":"2025-10-18T08:03:04","slug":"80-jahre-nach-hiroshima-und-nagasaki-japans-kulturelles-gedaechtnis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=8153","title":{"rendered":"80 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki: Japans kulturelles Ged\u00e4chtnis"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-small-font-size\">Beitragsbild: R\u00fcckenaufnahme von Kikkawa Kiyoshi (1911\u20131984) vor dem Atombombendom in Hiroshima. Werner Bischof (1916\u20131954) 1951.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 80. Jahrestag der Atombombenabw\u00fcrfe auf Hiroshima und Nagasaki richtet sich der Blick nicht nur auf die verheerenden Ereignisse von 1945, sondern auch auf den Umgang Japans mit seinem atomaren Erbe. Der Neuanfang der beiden St\u00e4dte ist beeindruckend: Beide wurden zu Symbolen des Friedens und des Widerstands gegen nukleare Aufr\u00fcstung. Doch die Erinnerungskultur ist ambivalent.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Atombombenopfer Nr. 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Unmittelbar nach den Bombenabw\u00fcrfen verhinderte die Milit\u00e4rzensur jede \u00f6ffentliche Auseinandersetzung mit der neuen atomaren Realit\u00e4t. Erst allm\u00e4hlich konnten \u00dcberlebende ihre Stimme erheben \u2013 und das h\u00e4ufig unter gro\u00dfen pers\u00f6nlichen Opfern.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Beispiel daf\u00fcr war Kikkawa Kiyoshi \u5409\u5ddd\u6e05 (1911\u20131986). Er \u00fcberlebte den Abwurf vom 6. August 1945 schwer verletzt \u2013 sein R\u00fccken war vollst\u00e4ndig verbrannt. Was zur\u00fcckblieb, waren wuchernde <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Keloid\">Keloid<\/a>narben, die ihn sein Leben lang zeichneten. Aber Kikkawa entschied sich, diese Wunden nicht zu verstecken. Im Gegenteil: Er zeigte sie \u2013 \u00f6ffentlich, immer wieder. Er zeigte sie amerikanischen Soldaten, Schulklassen, Touristen, Journalisten. Nicht aus Eitelkeit, sondern aus \u00dcberzeugung. \u201eIch wollte, da\u00df die Menschen verstehen, was eine Atombombe mit einem Menschen macht\u201c, schrieb er sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<p>Schon 1947 wurde sein R\u00fccken zum Symbol \u2013 fotografiert von US-Milit\u00e4r\u00e4rzten, dokumentiert von der <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Atomic_Bomb_Casualty_Commission\">Atomic Bomb Casualty Commission<\/a>, die zwar forschte, aber nicht behandelte. Kikkawa wurde Teil eines medialen Blicks auf Hiroshima, der l\u00e4ngst \u00fcber Japan hinausging. In amerikanischen Magazinen wie <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Life_(Magazin)\">Life<\/a><\/em> erschien sein Foto \u2013 sein verbrannter R\u00fccken, das sichtbare Leid, das die Bombe hinterlie\u00df. Im Film \u201e<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hiroshima,_mon_amour\">Hiroshima, mon amour<\/a>\u201c von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Alain_Resnais\">Alain Resnais<\/a> war er zu sehen, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Erwin_Leiser\">Erwin Leiser<\/a> filmte ihn, <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Robert_Jungk\">Robert Jungk<\/a> schrieb \u00fcber ihn \u2013 als Teil einer ganzen Generation von Reportern, die versuchten, das Unsagbare ins Bild zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kikkawa nutzte diese Aufmerksamkeit. In seinem kleinen Laden neben dem <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedensdenkmal_in_Hiroshima\">Atombombendom<\/a> verkaufte er Andenken und erz\u00e4hlte seine Geschichte \u2013 auch in Fernsehinterviews, auch gegen\u00fcber Besuchergruppen aus dem Ausland. Doch sein Engagement war nicht unumstritten. Es gab Kritik: Er verkaufe seine Narben, mache aus dem Leid ein Gesch\u00e4ft. Es kam sogar zum Streit mit einem Konkurrenten aus \u014csaka \u2013 ein richtiger Plakatkrieg entbrannte, mit der zynischen Frage: Wer darf sich eigentlich \u201eOpfer Nummer eins\u201c nennen?<\/p>\n\n\n\n<p>Aber jenseits aller Polemik bleibt etwas anderes h\u00e4ngen: Kikkawa hat seinen K\u00f6rper zum Mahnmal gemacht. Er hat die Geschichte der Bombe sichtbar gemacht \u2013 nicht abstrakt, sondern ganz konkret. Internationale Medien haben seine Wunde in die Welt getragen, aber er selbst hat entschieden, was gezeigt wird \u2013 und warum. Seine Narben waren sein Protest \u2013 gegen das Vergessen, gegen die Gleichg\u00fcltigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Und vielleicht ist genau das sein Verm\u00e4chtnis: Da\u00df Erinnerung manchmal nicht gesprochen werden mu\u00df, sondern nur gezeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Schicksale zeigen, da\u00df die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki nicht abstrakt bleiben darf. Sie ist konkret, verk\u00f6rpert, widerspr\u00fcchlich \u2013 und zutiefst menschlich.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Friedensmuseen<\/h3>\n\n\n\n<p>Wer heute Hiroshima oder Nagasaki besucht, kommt an einem Ort kaum vorbei: dem Friedensmuseum. Hiroshima er\u00f6ffnete sein <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedensmuseum_Hiroshima\">Friedensmuseum<\/a> im Jahr 1955, Nagasaki folgte 1996 mit einer neuen, erweiterten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Atombombenmuseum_Nagasaki\">Einrichtung<\/a>. Was beide verbindet: Sie sind nicht neutral. Sie sind pazifistisch. Sie stellen nicht einfach nur die Bombe aus, sondern erz\u00e4hlen, was sie mit Menschen gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Beide Museen setzen auf Augenzeugenberichte, Fotos, pers\u00f6nliche Gegenst\u00e4nde \u2013 zerrissene Schuluniformen, eine verbrannte Lunchbox, ein verschmolzenes Dreirad. Es sind Objekte, die nicht erkl\u00e4ren, sondern sp\u00fcrbar machen. Die Besucherinnen und Besucher sollen die Katastrophe nicht nur verstehen \u2013 sie sollen sie f\u00fchlen. Die Museen in Hiroshima und Nagasaki sind damit nicht nur Orte der Trauer oder der Aufkl\u00e4rung. Sie sind aktive Knotenpunkte eines globalen kulturellen Ged\u00e4chtnisses. Sie erinnern an das Schlimmste \u2013 und verbinden es mit einem Appell: Nie wieder.<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei gibt es Unterschiede: Hiroshima stellt den Abwurf st\u00e4rker in den Kontext der japanischen Kriegsgeschichte und thematisiert auch die Rolle Japans als Aggressor. Nagasaki dagegen hebt st\u00e4rker das Leiden der zivilen Bev\u00f6lkerung hervor.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Archiv der Zeitzeugen<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein zentrales Element beider Einrichtungen ist das Interview-Archiv der \u00dcberlebenden. Tausende von Zeitzeugenberichten wurden gesammelt, viele davon als Video. Und genau hier setzt auch das internationale Projekt <a href=\"https:\/\/netgtas.com\/\">NET-GTAS<\/a> an. NET-GTAS steht f\u00fcr: <em>Network of Translators for the Globalization of the Testimonies of Atomic Bomb Survivors<\/em>. Seit 2014 sorgt dieses Netzwerk daf\u00fcr, da\u00df die Berichte von \u00dcberlebenden der Atombombenabw\u00fcrfe weltweit zug\u00e4nglich werden \u2013 durch \u00dcbersetzungen in viele Sprachen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kleines Beispiel daf\u00fcr ist das <a href=\"https:\/\/www.ioa.uni-bonn.de\/japkor\/de\/forschung\/nagasaki-hiroshima-projekt\">\u00dcbersetzungsprojekt an der Universit\u00e4t Bonn<\/a>. Dort \u00fcbertragen Studierende gemeinsam mit NET-GTAS wichtige Zeitzeugenberichte ins Deutsche und Arabische. Dabei ging es nicht nur ums \u00dcbersetzen, sondern auch ums Verstehen \u2013 um Geschichte, Verantwortung und Empathie. Die \u00fcbersetzten Berichte sind online ver\u00f6ffentlicht \u2013 f\u00fcr alle, die sich mit der Geschichte Hiroshimas und Nagasakis auseinandersetzen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was urspr\u00fcnglich nur auf japanisch erz\u00e4hlt wurde, erreicht heute Menschen auf der ganzen Welt. Und das ist entscheidend: Denn diese Erinnerungen sind Teil unseres <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kulturelles_Ged%C3%A4chtnis\">kulturellen Ged\u00e4chtnisses<\/a> \u2013 wie die Kulturwissenschaftler <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aleida_Assmann\">Aleida<\/a> und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jan_Assmann\">Jan Assmann<\/a> es nennen. Sie geh\u00f6ren zu dem, was wir als Menschheit nicht vergessen d\u00fcrfen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Rituale<\/h3>\n\n\n\n<p>Manchmal ist Schweigen wirkungsvoller als Reden. Jedes Jahr am 6. August um Punkt 8:15 Uhr \u2013 zur genauen Uhrzeit des Abwurfs \u00fcber Hiroshima \u2013 verstummt die Stadt. F\u00fcr eine Minute schweigen Zehntausende Menschen im Peace Memorial Park, direkt gegen\u00fcber dem Atombomben-Dom. Die Glocke l\u00e4utet, Tauben steigen auf.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann beginnt die zentrale Friedenszeremonie von Hiroshima. Der B\u00fcrgermeister verliest das Friedensmanifest, Kinder legen Blumen nieder, internationale G\u00e4ste \u2013 darunter oft auch Vertreter der Vereinten Nationen \u2013 gedenken der Opfer. Am Abend setzen Familien leuchtende Papierlaternen auf den Flu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Tage sp\u00e4ter, am 9. August um 11:02 Uhr, findet eine \u00e4hnliche Gedenkfeier in Nagasaki statt. Auch dort gibt es Schweigen, Kr\u00e4nze, Musik \u2013 aber die Atmosph\u00e4re ist oft nachdenklicher, stiller. In Nagasaki spricht der B\u00fcrgermeister traditionell Klartext \u2013 gegen Atomwaffen, gegen nukleare Aufr\u00fcstung. In einer Stadt, die auch das Zentrum der japanischen Christenheit ist, schlie\u00dfen sich oft religi\u00f6se Gebete an, in Tempeln und Kirchen gleicherma\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben diesen beiden offiziellen Zeremonien ist das Gedenken l\u00e4ngst ein landesweites Ritual. In vielen japanischen St\u00e4dten finden Mahnwachen statt. In Schulen wird das Thema behandelt \u2013 mit Filmen, Zeitzeugenberichten, Schreibprojekten. Das Fernsehen \u00fcbertr\u00e4gt die Zeremonien live und sendet dazu passende Spielfilme. Und auch international sto\u00dfen sie auf Resonanz: Vertreter aus aller Welt nehmen teil, mitunter selbst aus den USA.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Gedenken ist nicht triumphal, sondern dem\u00fctig. Keine Schuldzuweisung, sondern Mahnung. Keine Vergangenheitspolitik, sondern Zukunftsversprechen. Die zentrale Botschaft lautet jedes Jahr aufs Neue:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nie wieder Hiroshima. Nie wieder Nagasaki. Nie wieder Krieg.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#ff6a0096\">Zu diesem Thema wurde ich am 5.8.2025 von Susanne Burkhardt in der Sendung <em>Fazit<\/em> auf dem Sender Deutschlandfunk Kultur interviewt. Die gesamte Sendung findet sich <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/fazit-die-komplette-sendung-500.html\">hier<\/a>. Der Auszug mit meinem Interview kann hier geh\u00f6rt werden:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-8153-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/filedn.eu\/l2RtsSLksGkbe7UkUWMKqBu\/Podcast\/Interviews\/20250805_DLF-Kultur-Fazit_Hiroshima-Nagasaki.mp3?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/filedn.eu\/l2RtsSLksGkbe7UkUWMKqBu\/Podcast\/Interviews\/20250805_DLF-Kultur-Fazit_Hiroshima-Nagasaki.mp3\">https:\/\/filedn.eu\/l2RtsSLksGkbe7UkUWMKqBu\/Podcast\/Interviews\/20250805_DLF-Kultur-Fazit_Hiroshima-Nagasaki.mp3<\/a><\/audio>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<br><\/strong>Kikkawa Kiyoshi \u5409\u5ddd\u6e05: &#8222;Genbaku Ichig\u014d&#8220; to iwarete \u300c\u539f\u7206\u4e00\u53f7\u300d\u3068\u3044\u308f\u308c\u3066. Chikuma Shob\u014d \u7b51\u6469\u66f8\u623f 1981<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 80 Jahren warfen die USA Atombomben \u00fcber Hiroshima und Nagasaki ab. Die Erinnerung daran ist nicht nur durch Worte zum Teil des kulturellen Ged\u00e4chtnis der Menschheit geworden.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":8155,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"fifu_image_url":"https:\/\/filedn.eu\/l2RtsSLksGkbe7UkUWMKqBu\/Images\/053\/000002753.jpg","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[8,28],"tags":[263,313,197,264,703],"class_list":{"0":"post-8153","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-geschichte","8":"category-japan","9":"tag-atombombe","10":"tag-hiroshima","11":"tag-interview","12":"tag-nagasaki","13":"tag-rundfunk","14":"bnp_pattern1","15":"cat-8-id","16":"cat-28-id","17":"has_thumb"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8153","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8153"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8153\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8297,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8153\/revisions\/8297"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/8155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8153"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8153"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8153"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}