{"id":7719,"date":"2023-03-24T13:03:54","date_gmt":"2023-03-24T12:03:54","guid":{"rendered":"http:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=7719"},"modified":"2023-03-28T12:41:40","modified_gmt":"2023-03-28T10:41:40","slug":"auch-aus-kleinen-steinen-kann-man-grosse-funken-schlagen-konfuzius","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=7719","title":{"rendered":"Auch aus kleinen Steinen kann man gro\u00dfe Funken schlagen (Konfuzius)"},"content":{"rendered":"<p>Als ich 21 war, schenkte mir meine in Potsdam lebende Tante <em>Lichtenbergs Werke in einem Band<\/em> aus der <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bibliothek_deutscher_Klassiker_(Reihe,_DDR)\">Bibliothek deutscher Klassiker<\/a><\/em>, die zum einzig Guten z\u00e4hlte, das die DDR je hervorgebracht hat. <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Georg_Christoph_Lichtenberg\">Georg Christoph Lichtenberg<\/a> (1742&#8211;1799) geh\u00f6rte zu den Wegbereitern der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aufkl%C3%A4rung\">Aufkl\u00e4rung<\/a> in Deutschland, vor allem aber war er einer der geistreichsten Verfasser von <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Aphorismus\">Aphorismen<\/a> in deutscher Sprache &#8212; also jener Spr\u00fcche, die man heute auf jedem T-Shirt und jeder Einkaufstasche bewundern kann.<br \/>\nDamals las ich Lichtenbergs &#8222;Einf\u00e4lle und Bemerkungen&#8220; sehr flei\u00dfig, um mein eigenes Repertoire zu erweitern, und begann damit, mir eigene Spr\u00fcche auszudenken. Das Beste, was mir eingefallen ist und was bis heute \u00fcberlebt hat (meine Kinder sind daf\u00fcr meine Zeugen), ist:<\/p>\n<blockquote><p>Auch aus kleinen Steinen kann man gro\u00dfe Funken schlagen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Ein wirklich vielseitig anwendbares <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bonmot\">Bonmot<\/a>, das sich sowohl als Ermutigung als auch als Schm\u00e4hkritik einsetzen l\u00e4\u00dft, wie es das Kennzeichen jedes genialen Spruches ist. Das Problem damit ist nur, da\u00df es von mir stammt und deshalb niemals irgendwo zitiert werden wird. Damit es geb\u00fchrende Anerkennung findet und der Nachwelt \u00fcberliefert wird, hilft jedoch hoffentlich ein kleiner Trick:<\/p>\n<blockquote><p>Auch aus kleinen Steinen kann man gro\u00dfe Funken schlagen.<br \/>\n<em>(Konfuzius)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Internet ist voll mit solchen Zitaten von Konfuzius, Laotse, Gandhi, Buddha und anderen asiatischen Geistesgr\u00f6\u00dfen, die sehr sch\u00f6n klingen, aber oftmals entweder gar keine oder nur eine auf einer falschen \u00dcbersetzung beruhende Grundlage in den tats\u00e4chlichen \u00c4u\u00dferungen dieser Personen besitzen oder gar v\u00f6llig frei erfunden sind. Etliche einschl\u00e4gige Beispiele &#8222;chinesischer&#8220; Weisheit in deutscher Ratgeberliteratur hat der Sinologe Jonas Polfa\u00df bereits 2015 gr\u00fcndlich analysiert und ist zu dem Schlu\u00df gekommen:<\/p>\n<blockquote><p>Die Einbeziehung mutma\u00dflich chinesischen Denkens dient haupts\u00e4chlich dazu, bereits bekannte Ratschl\u00e4ge auszuschm\u00fccken, zu verfeinern oder zus\u00e4tzlich zu autorisieren. &#8230; In vielen F\u00e4llen kommt es im Internet sicher aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse zu Fehl\u00fcbersetzungen; dar\u00fcber hinaus werden freie \u00dcbersetzungen so oft frei \u00fcbernommen, dass schlie\u00dflich der Ursprung nicht mehr zu entziffern ist. &#8230; Anschlie\u00dfend wurden sie als Konfuzius-Worte so oft kopiert und zitiert, dass die Suchmaschinen im Internet sie mittlerweile als Lehren des chinesischen Meisters anerkennen &#8212; und die Fehlzuschreibungen mit jeder neuen Suchanfrage und Verlinkung reproduziert werden. H\u00e4ufiges Zitieren sagt jedoch nichts \u00fcber die Qualit\u00e4t des Inhaltes oder die Verl\u00e4sslichkeit der Quelle aus.<sup><a href=\"#A1\">1<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Der Bezug zu China, der sich in solchen &#8222;Pseudo-Zitaten&#8220; ausdr\u00fcckt, spiegelt nach seiner Auffassung das gestiegene Interesse an der aufstrebenden Wirtschafts- und Weltmacht China wider, doch \u00fcberlieferten sie tradierte &#8222;Klischees und Ungenauigkeiten&#8220; und es zeige sich darin &#8222;lediglich Halbwissen \u00fcber das Reich der Mitte &#8230;, das die Leserschaft nicht kritisch reflektieren kann&#8220; und das deshalb &#8222;bestenfalls unterhaltsamen&#8220; Charakter besitze.<sup><a href=\"#A2\">2<\/a><\/sup><br \/>\nDer Daoismus-Spezialist Russell Kirkland \u00fcbte, bezogen auf sein Heimatland USA, noch sch\u00e4rfere Kritik. Er nannte solche &#8222;Pseudo-\u00dcbersetzungen von dummen Dilettanten&#8220; eine <\/p>\n<blockquote><p>selbstverliebte amerikanische &#8230; Gef\u00fchlsduselei, die in betr\u00fcgerischer Weise als Lehren eines Menschen aus einem anderen Land in ferner Vergangenheit vermarktet werden.<sup><a href=\"A3\">3<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>In der Tat &#8212; darauf weisen Leser hin, die auf dieses Urteil reagiert haben &#8212; stammt die Tendenz, das westliche Publikum mit angeblichen &#8222;ostasiatischen Weisheiten&#8220; zu erschlagen, aus dem Ende 19. Jh., als man in der sp\u00e4tromantischen (oder fr\u00fchkapitalistischen) Sinnkrise des Westens (der Welt der &#8222;Moderne&#8220;) nach Erleuchtung aus dem Osten (der Welt der &#8222;Tradition&#8220;) zu suchen begann. Insofern besteht sicherlich ein Zusammenhang zwischen der Globalisierung und der Vereinnahmung \u00f6stlicher Philosophien f\u00fcr die moderne Lebensgestaltung. Viktor Mair, der Kirklands Verdikt zitierte, brachte es auf den sinologischen Punkt:<\/p>\n<blockquote><p>Als Sinologe \u00e4rgert es mich sehr, wenn sich jemand scheinheilig auf einen falschen Orientalismus beruft, um seine Rede oder sein Schreiben zu versch\u00f6nern.<sup><a href=\"#A4\">4<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Stichwort <em>Orientalismus<\/em> erlaubt es uns zweifellos, das Ph\u00e4nomen in den gegenw\u00e4rtigen fachwissenschaftlichen Diskurs einzuordnen. Das Beispiel, das Mair selbst in seinem Blogeintrag als Orientalismus anf\u00fchrt, <\/p>\n<blockquote><p>ist, da\u00df das chinesische &#8222;Zeichen\/Symbol&#8220; f\u00fcr &#8222;Krise&#8220; aus &#8222;Gefahr&#8220; und &#8222;Gelegenheit&#8220; besteht.<\/p><\/blockquote>\n<p>Er meint damit \u5371\u6a5f (chin. <em>weiji<\/em>, auf japanisch <em>kiki<\/em> gelesen), was schlicht einen &#8222;gef\u00e4hrlichen Moment&#8220; bedeutet, aber landl\u00e4ufig mi\u00dfverstanden wird, weil das Zeichen \u6a5f eben auch in dem Wort \u6a5f\u4f1a (chin. <em>jihui<\/em>, jap. <em>kikai<\/em>) erscheint, das &#8222;[g\u00fcnstige] Gelegenheit&#8220; bedeutet. Seit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/John_F._Kennedy\">John F. Kennedy<\/a> 1959 und 1960 in Wahlkampfreden behauptete, das chinesische Wort f\u00fcr &#8222;Krise&#8220; enthalte die Schriftzeichen f\u00fcr &#8222;Gefahr&#8220; und &#8222;Chance&#8220;, ist dies zu einem Gemeinplatz (neudeutsch Meme) f\u00fcr Politiker und Wirtschaftsvertreter aller Herren und L\u00e4nder <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Chinese_word_for_%22crisis%22\">geworden<\/a>. Nur wird dies durch st\u00e4ndige Behauptung nicht wahrer. Aber wir wissen, da\u00df Orientalismus nicht nur auf den Phantasien &#8222;westlicher&#8220; (&#8222;wei\u00dfer&#8220;) Autoren beruht, sondern da\u00df sich &#8222;\u00f6stliche&#8220; Urheber ebenfalls munter und zum eigenen Vorteil an der Produktion und Verbreitung von &#8222;Klischees und Ungenauigkeiten&#8220; beteiligen &#8212; sie machen sich dadurch f\u00fcr das westliche Publikum interessanter und autoritativer. Oder sie internalisieren diese Orientalismen, um sich nahtlos in die westliche Denk-Welt zu integrieren wie jener 38-j\u00e4hrige chinesische Unternehmer aus der Staddt <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dongguan\">Dongguan<\/a>, der in einem Beitrag der japanischen Tageszeitung <em>Asahi Shinbun<\/em> genau mit diesen Worten zitiert wurde: <\/p>\n<blockquote><p>&#8222;Krise&#8220; setzt sich aus zwei Worten zusammen: &#8222;Gefahr&#8220; und &#8222;Chance&#8220;.<sup><a href=\"#A5\">5<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Dialektik von &#8222;Krise und Chance&#8220; geh\u00f6rte \u00fcbrigens zur st\u00e4ndigen Rhetorik von Bundeskanzlerin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Angela_Merkel\">Angela Merkel<\/a>. Wenn die <em>Wiener Zeitung<\/em> hier richtig zitiert, spielte Chinas Premier <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wen_Jiabao\">Wen Jiabao<\/a> 2008 bei einem Besuch Merkels in Beijing genau diese Orientalismus-Karte, um bei ihr gute Stimmung zu erzeugen:<\/p>\n<blockquote><p>Auch Premier Wen legt Wert auf die strategische Partnerschaft mit Deutschland &#8212; und betont, das chinesische Schriftzeichen f\u00fcr Krise und Chance sei ein und dasselbe.<sup><a href=\"A6\">6<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Merkel erwiderte daraufhin, die aktuelle Finanz<strong>krise<\/strong> biete tats\u00e4chlich eine <strong>Chance<\/strong> zum Aufbau einer internationalen Ordnung unter Beteiligung Chinas.<br \/>\nEs funktioniert also offensichtlich tats\u00e4chlich, durch blo\u00dfe Wiederholung einer falschen orientalistischen Behauptung die Welt zu ver\u00e4ndern. Gute Chancen also f\u00fcr mein eigenes geniales Konfuzius-Zitat, \u00e4hnliche Wirkung zu entfalten. Bitte sprechen Sie mir deshalb nach:<\/p>\n<blockquote><p>Auch aus kleinen Steinen kann man gro\u00dfe Funken schlagen.<br \/>\n<em>(Konfuzius)<\/em><\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p><sup><a name=\"A1\">1<\/a><\/sup>Polfu\u00df, Jonas: <a href=\"https:\/\/zs.thulb.uni-jena.de\/receive\/jportal_jparticle_01282784\">Konfuzius r\u00e4t? Deusche Ratgeberliteratur mit altchinesischen Weisheiten<\/a>. In: <em>Interculture journal: Online-Zeitschrift f\u00fcr interkulturelle Studien<\/em> 14:25 (2015), 49&#8211;74, hier S. 65.<br \/>\n<sup><a name=\"A2\">2<\/a><\/sup>Ebd. S. 66.<br \/>\n<sup><a name=\"A3\">3<\/a><\/sup>Zitiert von Viktor Mair: <em><a href=\"https:\/\/languagelog.ldc.upenn.edu\/nll\/?p=2291\">False Quotations and Fake Translations<\/a><\/em>. Language Log, 30.10.2010<br \/>\n<sup><a name=\"A4\">4<\/a><\/sup>Ebd.<br \/>\n<sup><a name=\"A5\">5<\/a><\/sup>\u300e\u5371\u6a5f\u300f\u306f\u300e\u5371\u967a\u300f\u3068\u300e\u6a5f\u4f1a\u300f\u306e\uff12\u5b57\u304b\u3089\u6210\u3063\u3066\u3044\u308b\u300d. In asahi.com\uff08\u671d\u65e5\u65b0\u805e\u793e\uff09\uff1a\u4e16\u754c\u3092\u8972\u3063\u305f\u300c\u5371\u6a5f\u306e\u9023\u9396\u300d\u3000\u9003\u3052\u5834\u306a\u304d\u300c\u7a76\u6975\u306e\u5d50\u300d. 31.12.2008. Der Original-Link existiert nicht mehr, das Zitat findet sich aber bei <a href=\"http:\/\/kacho007.seesaa.net\/article\/111953692.html\">hier<\/a>.<br \/>\n<sup><a name=\"A6\">6<\/a><\/sup><a href=\"https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/welt-europa\/weltpolitik\/253017_Finanzkrise-Merkel-trotz-Differenzen-fuer-mehr-Zusammenarbeit-mit-China.html\">Finanzkrise: Merkel trotz Differenzen f\u00fcr mehr Zusammenarbeit mit China<\/a>. <em>Wiener Zeitung<\/em>, 23.10.2008<\/6><\/p>\n<p><small>Beitragsbild: Schon 1926 beschrieb It\u014d Ch\u016bta, wie West und Ost auf der Suche nach dem Gl\u00fcck aneinander vorbei laufen. &#8222;Osten: &#8218;Es gibt einen Schatz im Westen, la\u00dft ihn uns finden&#8216;, USA und Europa: &#8218;Es gibt einen alten Schatz im Osten. La\u00dft ihn uns heben.'&#8220;<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist Krise wirklich dasselbe wie Chance? Das Internet ist voller Pseudo-Zitate aus ostasiatischen Quellen. Leider sind viele frei erfunden oder falsch \u00fcbersetzt und reine &#8222;Gef\u00fchlsduselei&#8220;. Aber sie zeigen trotzdem Wirkung.<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":7733,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"fifu_image_url":"https:\/\/live.staticflickr.com\/7551\/28902607165_9e447fc474_c.jpg","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[4,28,13,207,126],"tags":[706,854,825,853],"class_list":{"0":"post-7719","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-china","8":"category-japan","9":"category-philosophie","10":"category-politik","11":"category-wirtschaft","12":"tag-konfuzianismus","13":"tag-moderne","14":"tag-orientalismus","15":"tag-zitate","16":"bnp_pattern1","17":"cat-4-id","18":"cat-28-id","19":"cat-13-id","20":"cat-207-id","21":"cat-126-id","22":"has_thumb"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7719"}],"version-history":[{"count":20,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7719\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7742,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7719\/revisions\/7742"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}