{"id":7700,"date":"2023-03-18T16:33:53","date_gmt":"2023-03-18T15:33:53","guid":{"rendered":"http:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=7700"},"modified":"2023-03-24T13:15:38","modified_gmt":"2023-03-24T12:15:38","slug":"moriskentaenze-und-blackfacing","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=7700","title":{"rendered":"Moriskent\u00e4nze und Blackfacing"},"content":{"rendered":"<p>Ein 2018 vom englischen Gitarristen und S\u00e4nger Richard Durrant ver\u00f6ffentlichter Song mit dem Titel &#8222;Morris Dreams&#8220; machte mich mit einem Ph\u00e4nomen der englischen Festkultur bekannt, dem <em>Morris Dance<\/em>, der bis heute im &#8222;Wonnemonat&#8220; Mai in vielen l\u00e4ndlichen Gegenden des Inselreichs aufgef\u00fchrt wird. Dabei f\u00fchren kost\u00fcmierte Gruppen von M\u00e4nnern (heute auch Frauen), die h\u00e4ufig Schellen an den Fu\u00dfgelenken tragen und wei\u00dfe T\u00fccher oder St\u00f6cke schwenken, Spalier- oder Rundt\u00e4nze auf, h\u00e4ufig garniert mit Spr\u00fcngen und stilisierten Zweik\u00e4mpfen.<br \/>\nDiese Tradition f\u00fchrt sich bis aufs 15. Jh. zur\u00fcck und leitet sich von den auf dem Kontinent damals verbreiteten Moriskent\u00e4nzen (spanisch und italienisch <em>moresca<\/em>) ab. Der Name stammt von &#8222;maurisch&#8220; (auf englisch &#8222;moorish&#8220;) ab, und als Ursprung dieser T\u00e4nze wird vermutet, da\u00df sie den Kampf der Mauren (spanisch <em>moros<\/em>; die im Fr\u00fchen Mittelalter in Spanien eingedrungenen nordafrikanischen, dunkelh\u00e4utigen Araber) gegen die Christen auf der iberischen Halbinsel w\u00e4hrend der <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Reconquista\">Reconquista<\/a> nachspielen sollten. Der Musikwissenschaftler Willi Apel (1893&#8211;1988) definierte in seinem <em>Harvard Dictionary of Music<\/em> 1969 die <em>Moresca<\/em> als<\/p>\n<blockquote><p>einen pantomimischen Tanz des 15. und 16. Jahrhunderts, der in maurischen Kost\u00fcmen und anderen grotesken Verkleidungen ausgef\u00fchrt wurde, wobei die T\u00e4nzer ihre Gesichter geschw\u00e4rzt und kleine Glocken an ihren Beinen befestigt hatten &#8230; Die <em>Moresca<\/em> war mit Abstand der beliebteste Tanz in den Balletten und Mummenschanzveranstaltungen der Renaissance. Es gab zwei Arten: einen Solotanz und einen Tanz zweier Gruppen, der einen Schwertkampf zwischen Christen und Moslems darstellte.<\/p><\/blockquote>\n<p>Schellent\u00e4nze waren im europ\u00e4ischen Mittelalter nichts Ungew\u00f6hnliches. In Spanien gab es auch den &#8222;Tanz der Klapperer&#8220; (<em>Danza de Cascabeles<\/em>), der heute in Alosno allj\u00e4hrlich als Teil des Festes f\u00fcr dessen Schutzpatron Johannes den T\u00e4ufer am Johannistag (24. Juni) aufgef\u00fchrt wird. Auch dabei wird mit St\u00f6cken oder Kastagnetten und Schellen an den Fu\u00dfgelenken getanzt. Vielleicht ist diese Tradition mit den urspr\u00fcnglichen &#8222;Maurent\u00e4nzen&#8220; zusammengeflossen.<sup><a href=\"#A1\">1<\/a><\/sup><br \/>\nVon Frankreich ausgehend, entwickelte sich die <em>Moresca<\/em> zu einem beliebten Bestandteil der h\u00f6fischen Kultur in ganz Europa &#8222;als k\u00f6rperlich ausgetragener Liebes-Wettbewerb&#8220;.<sup><a href=\"#A2\">2<\/a><\/sup> In <em>Re-thinking Renaissance Objects<\/em> beschreibt Paula Nutall eine typische <em>Moresca<\/em>-Inszenierung:<\/p>\n<blockquote><p>Eine Gruppe exotisch gekleideter M\u00e4nner f\u00fchrt unter den Augen eines vornehm gekleideten Publikums einen anscheinend erotisch aufgeladenen, rasenden Tanz um eine Frau auf, w\u00e4hrend ein Narr mit seiner Handklapper suggestiv posiert.<\/p><\/blockquote>\n<p>Diese T\u00e4nze wurden als <em>fol\u00eda<\/em> bezeichnet, also als &#8222;toller Tanz&#8220; (&#8222;toll&#8220; wie in &#8222;Tollwut&#8220;); die Fol\u00eda wurde ein bis heute beliebtes Kompositionsschema der Barockmusik (z.B. H\u00e4ndels ber\u00fchmte <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=klPZIGQcrHA\">Sarabande<\/a><\/em> oder <em><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=WYeDsa4Tw0c\">Conquest of Paradise<\/a><\/em> von Vangelis).<br \/>\nJedenfalls zeigen die bekanntesten sp\u00e4tmittelalterlichen Darstellungen von Moriskent\u00e4nzern sowohl &#8222;wei\u00dfe&#8220; als auch &#8222;schwarze&#8220; T\u00e4nzer mit Schellen an den Beinen. Besonders bekannt wurden neben den 1500 vollendeten Figuren am Prunkerker des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Goldenes_Dachl\">Goldenen Dachls<\/a> in Innsbruck die 1480 von Erasmus Grasser f\u00fcr das Tanzhaus der Stadt M\u00fcnchen geschnitzten Figuren (s. <em>Beitragsbild<\/em>). Die heutige Forschung erkl\u00e4rt sie zu einem &#8222;vielleicht auch nicht mehr bis ins Letzte nachvollziehbaren Element der Herrschaftsrepr\u00e4sentation&#8220;:<sup><a href=\"A3\">3<\/a><\/sup> Die Exotik (nicht nur) der schwarzen T\u00e4nzer bildet den Anspruch der Kaiser auf weltumfassende Herrschaft ab. Zugleich machen sich die Schellent\u00e4nzer vor dem Kaiser zum Narren.<br \/>\n<noscript><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.khm.at\/fileadmin\/_processed_\/csm_KK_5073_201812_Fol036_Glanz_5be5c716d2.jpg\" width=\"597\" height=\"600\" alt=\"Moresca aus Freydal, fol. 36\" class=\"alignnone size-large\" \/><\/noscript><img decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg'%20viewBox='0%200%20597%20600'%3E%3C\/svg%3E\" data-src=\"https:\/\/www.khm.at\/fileadmin\/_processed_\/csm_KK_5073_201812_Fol036_Glanz_5be5c716d2.jpg\" width=\"597\" height=\"600\" alt=\"Moresca aus Freydal, fol. 36\" class=\"lozad alignnone size-large\"  \/><br \/>\n<small>Darstellung einer <em>Moresca<\/em> im <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Freydal\">Freydal<\/a><\/em>, einer epischen Darstellung des Lebens von Kaiser <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maximilian_I._(HRR)\">Maximilian I.<\/a> (ca. 1512)<\/small><\/p>\n<p>Solche politischen Deutungen lassen sich auf die zum Bestandteil der Volkskultur gewordenen T\u00e4nze jedoch nicht anwenden. Die Idee vom Universalkaisertum und die h\u00f6fische <em>Moresca<\/em> sind schon l\u00e4ngst Geschichte, weshalb es m\u00fc\u00dfig ist, sie nach den Ma\u00dfst\u00e4ben der heutigen Rassismus-Debatte zu beurteilen. Im Nordosten Portugals wird bis heute eine Variante der <em>Moresca<\/em> als <em>Pauliteiros de Miranda<\/em> aufgef\u00fchrt, die ohne Schellen und ohne Schwarzf\u00e4rbung der Gesichter auskommt, aber das urspr\u00fcngliche Kampfmotiv mit St\u00f6cken anstelle von Schwertern beibeh\u00e4lt:<br \/>\n<div class=\"bnp_responsive_embed\"><noscript><iframe title=\"Pauliteiros de Miranda\" width=\"760\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/PP4rDVHwhX8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/noscript><iframe title=\"Pauliteiros de Miranda\" width=\"760\" height=\"428\" data-src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/PP4rDVHwhX8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen class=\"lozad\"><\/iframe><\/div><br \/>\nDie musikalische und performative \u00c4hnlichkeit zum <em>Morris Dance<\/em>, wie er in England von der Gruppe <em>Beltane Border<\/em> aufgef\u00fchrt wird, ist unverkennbar. Auch hier wird ohne Schellen und mit St\u00f6cken getanzt, aber mit Blackface:<br \/>\n<div class=\"bnp_responsive_embed\"><noscript><iframe title=\"Beltane Border Morris Dancing The BELTANE FIRE DANCE\" width=\"760\" height=\"428\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/fniZzaViEZc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/noscript><iframe title=\"Beltane Border Morris Dancing The BELTANE FIRE DANCE\" width=\"760\" height=\"428\" data-src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/fniZzaViEZc?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen class=\"lozad\"><\/iframe><\/div><br \/>\nDiese Schwarzf\u00e4rbung der Gesichter im <em>Morris Dance<\/em> hat allerdings nicht unbedingt etwas mit den Mauren zu tun. Domokos meint vielmehr:<\/p>\n<blockquote><p>Die Einf\u00fchrung eines Schwarzen in diesen ziemlich n\u00e4rrischen Tanz mit seinem oft bereits verbla\u00dften mythischen und alten, obsz\u00f6nen Abschlu\u00df, erinnert an einen mehrere Jahrhunderte alten Brauch. Es ist zweifellos bedeutend, da\u00df dieser \u201eMohr\u201c oft ein \u201eWilder Mann\u201c oder \u201eNarr\u201c oder der \u201eTod\u201c ist. &#8230; Die Benennung morisco oder Mohr bedeutet, da\u00df seinerzeit die T\u00e4nzer zur Vollziehung des der Jahreszeit entsprechenden Ritus ihre Gesichter schwarz f\u00e4rbten.<sup><a href=\"A4\">4<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>\u00c4hnlich <a href=\"https:\/\/www.beltaneborder.co.uk\/new-index-1\">argumentiert<\/a> auch die Tanzgruppe <em>Beltane Border<\/em> selbst:<\/p>\n<blockquote><p>Die Verwendung von Gesichtsbemalung hat nichts mit der Rasse zu tun. Es handelt sich um eine Form der Verkleidung, die sich auf Darbietungen f\u00fcr Geld (Tanzen oder Mummenschanz) bezieht, die von den werkt\u00e4tigen Klassen zur Beschaffung von Geld durchgef\u00fchrt wurden. Die Verkleidung war notwendig, damit die Darsteller nicht erkannt und wegen Bettelns belangt oder von ihren Grundherren schikaniert wurden. Die Verkleidung kn\u00fcpft auch an tiefere Traditionen der Anonymit\u00e4t, des Geheimnisvollen, des \u00dcbernat\u00fcrlichen, des Unheimlichen und der dunklen Seite an.<\/p><\/blockquote>\n<p>Trotz dieser Argumente entschieden sich die Verb\u00e4nde f\u00fcr <em>Morris Dance<\/em> 2020, unter dem Druck der <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Black_Lives_Matter\">Black Lives Matter<\/a><\/em>-Bewegung auf Blackfacing <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Blackface_and_Morris_dancing\">k\u00fcnftig zu verzichten<\/a> und statt dessen bunte Farben zu w\u00e4hlen; Gruppen, die weiterhin mit schwarzgef\u00e4rbten Gesichtern auftreten, sollen ausgeschlossen werden. <em>Beltane Border<\/em> nahm dazu wie folgt Stellung:<\/p>\n<blockquote><p>Wir verwenden die lebendigen Farben der Natur, um unsere Gesichter zu verbergen, und nicht das Schwarz des Ru\u00dfes. Wir sind dem lauten Ruf gefolgt, die Empfindlichkeiten unserer Zeit anzuerkennen, und wir freuen uns, die heutigen Sorgen zu erkennen und gleichzeitig unserer Geschichte zu gedenken.<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<p><sup><a name=\"A1\">1<\/a><\/sup>Domokos 1968, S. 229<br \/>\n<sup><a name=\"A2\">2<\/a><\/sup>Wald-Fuhrmann 2022, S. 148<br \/>\n<sup><a name=\"A3\">3<\/a><\/sup>Wald-Fuhrmann 2022, S. 155<br \/>\n<sup><a name=\"A4\">3<\/a><\/sup>Domokos 1968, S. 232<\/p>\n<h4>Literatur<\/h4>\n<p>Domokos, P\u00e1l P\u00e9ter: &#8222;Der Moriskentanz in Europa und in der ungarischen Tradition.&#8220; <em>Studia Musicologica Academiae Scientiarum Hungaricae<\/em> 10:3\/4 (1968), S. 229-311<br \/>\nGschwandtner, Charlotte: <em>Moresca: Vielfalt und Konstanten einer Tanzpraxis zwischen 15. und fr\u00fchem 17. Jahrhundert.<\/em> Leipzig 2017<br \/>\nMotture, Peta und Michelle O&#8217;Malley (Hg.): <em>Re-thinking Renaissance Objects: Design, Function and Meaning.<\/em> Hoboken 2011<br \/>\nNettl, Paul: <em>Die Moresca.<\/em> Stuttgart 1957<br \/>\nWald-Fuhrmann, Melanie: &#8222;<a href=\"https:\/\/pure.mpg.de\/rest\/items\/item_3364377_3\/component\/file_3364378\/content\">Ikonographisch-musikalische Repr\u00e4sentationspolitik &#8212; Die Morisken-T\u00e4nzer am Goldenen Dachl<\/a>&#8222;. 2022. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blackfacing ist heutzutage verp\u00f6nt. In Sp\u00e4tmittelalter und Barock war es Bestandteil popul\u00e4rer T\u00e4nze, in England noch bis in die j\u00fcngste Zeit. Steckt dahinter nur Rassismus?<\/p>\n","protected":false},"author":49,"featured_media":7702,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"fifu_image_url":"https:\/\/www.muenchner-stadtmuseum.de\/fileadmin\/Archiv\/redaktion\/sammlungen\/kunst\/morisken\/Grasser_stirnb.jpg","fifu_image_alt":"","footnotes":""},"categories":[7,207],"tags":[850,851,194,558,852],"class_list":{"0":"post-7700","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-freizeit","8":"category-politik","9":"tag-blackfacing","10":"tag-england","11":"tag-kaiser","12":"tag-rassismus","13":"tag-volkstanz","14":"bnp_pattern1","15":"cat-7-id","16":"cat-207-id","17":"has_thumb"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/49"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7700"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7700\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7741,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7700\/revisions\/7741"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7702"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}