{"id":5094,"date":"2016-02-12T13:45:59","date_gmt":"2016-02-12T12:45:59","guid":{"rendered":"http:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=5094"},"modified":"2016-02-13T10:47:00","modified_gmt":"2016-02-13T09:47:00","slug":"analoger-spam-aus-fernost-wir-bauen-das-heitere-japan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=5094","title":{"rendered":"Analoger Spam aus Fernost: &#8222;Wir bauen das heitere Japan&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Eine Menge Menschen in Deutschland und \u00d6sterreich haben in den vergangenen Wochen Post von ihnen unbekannten Menschen aus Japan bekommen: Briefe und Postkarten, in artiger Handschrift abgefa\u00dft, teils mit, teils ohne Absenderangabe, doch stets begleitet von einer Bildpostkarte. Die damit verbundenen Nachrichten lauteten:<\/p>\n<blockquote><p>anbei erhalten Sie einige der vielen Dokumentarfotos aus dem japanischen Archiv, die beweisen, was 1937 in Nanking, China, wirklich geschah. Bitte sehen Sie selbst, ob es einen sogenannten &#8222;Nanking-Holocaust&#8220; gegeben hat. Wir Japaner wuenschen uns eine gute deutsch-japanische Beziehung, die nicht von der Propaganda anderer Laender beeinflusst wird.<\/p><\/blockquote>\n<p>oder<\/p>\n<blockquote><p>hier sind einige Dokumentarfotos aus dem japanischen Archiv, die Ihnen deutlich zeigen, was in der Zeit, in der der sogenannte Nanking-Holocaust stattgefunden haben soll, in Wirklichkeit dort passiert ist. Diese sind nur ein Bruchteil der vielen Beweismaterialien.<\/p><\/blockquote>\n<p>oder<\/p>\n<blockquote><p>mittlerweile ist es bewiesen, dass jedes Foto im &#8222;Nanking-Holocaust-Museum&#8220; eine Faelschung bzw. ein Foto eines andernorts stattgefundenen Massakers durch die Chinesen ist. Dennoch wird dieser angebliche Holocaust als Propaganda gegen Japan immer mehr benutzt. Hier sind einige Dokumentarfotos aus dem japanischen Archiv.<\/p><\/blockquote>\n<p>Dar\u00fcber standen sprachlich mitunter etwas fragw\u00fcrdige Anreden (in meinem Fall z.B.: &#8222;Sehr geehrter Herr Japanologie&#8220;), so da\u00df man sich schon fragen konnte, wie weit die Verfasser dieser &#8212; durchweg in Druckbuchstaben verfa\u00dften &#8212; Texte des Deutschen m\u00e4chtig sind.<\/p>\n<p>Dank der beigef\u00fcgten Bildpostkarten war es nicht allzu schwer, den Urheber dieser Aktion herauszufinden. Die Bilder werden n\u00e4mlich, so steht dort, &#8222;produziert&#8220; von einem Japaner namens Mizuma Masanori \u6c34\u9593\u653f\u61b2. Und der ist alles andere als unbekannt.<\/p>\n<h3>Der UNESCO-Gegenappell<\/h3>\n<p>Im April 2015 reichten 16 Japaner bei der UNESCO einen <a href=\"http:\/\/eng.the-liberty.com\/pdf\/UNESCO_Petition02.pdf\">Aufruf<\/a> ein, die von der VR China beantragte Eintragung von Dokumenten \u00fcber das Nanjing-Massaker von 1937 in das &#8222;Memory of the World&#8220;-Programm abzulehnen. Der Aufruf war erfolglos; der chinesische Antrag setzte sich durch. Doch zu den Unterzeichnern des japanischen Pamphlets geh\u00f6rte auch Mizuma Masanori, und er stattete die Anlagen zu diesem Dokument mit zahlreichen Fotos aus, die beweisen sollten, da\u00df es kein Nanjing-Massaker gegeben habe. <\/p>\n<h3>Mizumas pathologischer Gebrauch der Photographie<\/h3>\n<p>Die Fotos entnahm Mizuma der Illustrierten <em>Asahi Graph<\/em> \u30a2\u30b5\u30d2\u30b0\u30e9\u30d5, die w\u00e4hrend der der Kriegsjahre die japanische Bev\u00f6lkerung mit Berichten von den Kriegsschaupl\u00e4tzen versorgte. Wie allseits bekannt, herrschte in Japan zu dieser Zeit eine rigide Pressezensur; eine Zeitschrift wie <em>Asahi Graph<\/em> konnte deshalb ebenso wenig frei berichten wie seinerzeitige deutsche oder meinetwegen US-amerikanische Zeitschriften. Es ist deshalb sehr fragw\u00fcrdig, welche Aussagekraft deshalb beispielsweise die Fotos von lachenden chinesischen Kindern an der Seite japanischer Soldaten haben, die Mizuma so gern anf\u00fchrt, um zu zeigen, da\u00df die Japaner damals keine Schandtaten ver\u00fcbten. Da\u00df Fotos nur sehr eingeschr\u00e4nkten Beweiswert haben, gilt nat\u00fcrlich nicht nur f\u00fcr das Nanjing-Massaker. Jeder Historiker wei\u00df das. Diese naive Art, Fotos als &#8222;Beweise&#8220; in historischen Auseinandersetzungen einzusetzen, mu\u00df man in Anlehnung an Pierre Bourdieu zu den &#8222;pathologischen Gebrauchsformen der Photographie&#8220; rechnen. <\/p>\n<h3>&#8222;Mit einem Blick erkennen&#8220;<\/h3>\n<p>Mizuma selbst hat eine ganze Serie von B\u00fcchern ver\u00f6ffentlicht, deren Titel mit den Worten &#8222;Mit einem Blick erkennen&#8220; (\u3072\u3068\u76ee\u3067\u5206\u304b\u308b) beginnen und mit &#8222;die Wahrheit \u00fcber &#8230;&#8220; enden: So &#8222;Die Wahrheit \u00fcber den GHQ-Plan zur Gehirnw\u00e4sche bei Japanern&#8220; (\u300cGHQ\u306e\u65e5\u672c\u4eba\u6d17\u8133\u8a08\u753b\u300d\u306e\u771f\u5b9f); &#8222;Die Wahrheit \u00fcber den japanisch-koreanischen Anschlu\u00df&#8220; (\u300c\u65e5\u97d3\u4f75\u5408\u300d\u6642\u4ee3\u306e\u771f\u5b9f), &#8222;Die Wahrheit \u00fcber den japanischen Geist in der Zeit der &#8218;Befreiung Asiens'&#8220; (\u300c\u30a2\u30b8\u30a2\u89e3\u653e\u300d\u6642\u4ee3\u306e\u65e5\u672c\u7cbe\u795e) und nat\u00fcrlich auch &#8222;Die Wahrheit \u00fcber die &#8218;Trostfrauenfrage'&#8220; (\u300c\u6170\u5b89\u5a66\u554f\u984c\u300d\u306e\u771f\u5b9f) &#8212; alles in diesen Tagen auf dem rechtsnationalistischen Spektrum der japanischen Welt h\u00f6chst beliebte Themen. Die Werke bestehen im wesentlichen aus Fotos aus <em>Asahi Graph<\/em> und Kommentaren Mizumas, mit denen er behauptet, diese Fotos w\u00fcrden gegen Japan erhobene Vorw\u00fcrfe entkr\u00e4ften. Diese Methode ist unwissenschaftlich und paradox: Einerseits bestreitet Mizuma mit gutem Recht die Beweiskraft \u00e4hnlicher Bilddokumente, die von chinesischer Seite ins Spiel gebracht werden; andererseits behauptet er, die japanischen Fotos seien glaubw\u00fcrdig. Die Widerspr\u00fcchlichkeit dieser Argumentation begreift er nicht.<\/p>\n<h3>Die Nanjing-Leugner<\/h3>\n<p>Aber der 1950 geborene <a href=\"https:\/\/ja.wikipedia.org\/wiki\/\u6c34\u9593\u653f\u61b2\">Mizuma<\/a> ist kein professioneller Historiker. Er hat ein Jurastudium an der Kei\u014d-Universit\u00e4t hingeschmissen, um sich als K\u00fcnstler und dann als Journalist und freier Schriftsteller durchzuschlagen. Zu seinen Freunden geh\u00f6ren die rechtsnationalistische Aktivisten Sakurai Yoshiko \u6afb\u4e95\u3088\u3057\u3053 und Ara Ken-ichi \u963f\u7f85\u5065\u4e00. Ihr gemeinsames Thema ist die Leugnung des Nanjing-Massakers von 1937. Dabei orientiert sich Mizuma laut Selbstaussage an <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Masaaki_Tanaka\">Tanaka Masaaki<\/a> \u7530\u4e2d\u6b63\u660e, der seinerseits w\u00e4hrend des japanischen Angriffs auf Nanjing Ordonnanz von General <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Iwane_Matsui\">Matsui Iwane<\/a> \u677e\u4e95\u5ca9\u6839 war. Matsui befehligte den Angriff und wurde daf\u00fcr nach dem Krieg als Kriegsverbrecher hingerichtet. Tanaka gab 1985 das Feldtagebuch Matsuis heraus &#8212; allerdings an mehreren hundert Stellen derma\u00dfen &#8222;bearbeitet&#8220;, da\u00df Tanaka der Geschichtsf\u00e4lschung bezichtigt wurde.<\/p>\n<h3>Die Mitunterzeichner<\/h3>\n<p>Zu den \u00fcbrigen Unterzeichnern des UNESCO-Gegenappells geh\u00f6ren neben Ara Ken-ichi u.a. auch der Taiwaner Huang Wenxiong (in Japan besser bekannt als K\u014d Bun-y\u016b) \u9ec4\u6587\u96c4, der sich mit merkw\u00fcrdigen Thesen zur ostasiatischen Geschichte hervorgetan hat; Moteki Hiromichi \u8302\u6728\u5f18\u9053, der von ihm ins Englische \u00fcbersetzte Mangas in den USA verbreitet, aber noch mehr Menschen dadurch bekannt ist, da\u00df er als Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der <em>Society for Dissemination of Historical Fact<\/em> \u6b74\u53f2\u4e8b\u5b9f\u666e\u53ca\u5354\u4f1a in aller Welt Schriften verbreitet, die Japan von jedem Kriegsverbrechen freisprechen sollen; und <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Sh\u014dichi_Watanabe\">Watanabe Sh\u014dichi<\/a> \u6e21\u90e8\u6607\u4e00, ein Anglist und ehemaliger Professor der Sophia-Universit\u00e4t in T\u014dky\u014d, der seinen Doktortitel an der Universit\u00e4t M\u00fcnster erlangte und nun als ein f\u00fchrender Repr\u00e4sentant des rechtsgerichteten und in der jetzigen politischen Konstellation extrem einflu\u00dfreichen <em>Nippon Kaigi<\/em> \u65e5\u672c\u4f1a\u8b70 auftritt. 1997 ver\u00f6ffentlichte Watanabe ein Buch \u00fcber den deutschen Generalstab (<em>Doitsu Sanb\u014d Honbu &#8212; Sono eik\u014d to sh\u016bsen<\/em>), das der gleichfalls konservative Historiker Hata Ikuhiko \u79e6\u90c1\u5f66 als Plagiat aus einer deutschen Quelle bezeichnet hat.<\/p>\n<h3>Die <em>Happiness Realization Party<\/em><\/h3>\n<p>Der Appell von 2015 geschah jedoch nicht nur im Namen dieser illustren Geschichtsleugner. Ganz an der Spitze der Unterzeichner stand Shaku Ry\u014dko \u91c8\u91cf\u5b50. Sie wird im Dokument als Vorsitzende der <em>Happiness Realization Party<\/em> bezeichnet. Das ist der englische Name der <em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/K\u014dfuku-jitsugen-t\u014d\">K\u014dfuku Jitsugent\u014d<\/a><\/em> \u5e78\u798f\u5b9f\u73fe\u515a, die 2009 von <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Ryuho_Okawa\">\u014ckawa Ry\u016bh\u014d<\/a> (der seither auch Pr\u00e4sident der Partei ist) gegr\u00fcndet wurde. Die Partei ist politisch nicht besonders erfolgreich. Sie ist aber der politische Arm jener von \u014ckawa gegr\u00fcndeten Sekte <em>K\u014dfuku no Kagaku<\/em> (&#8222;Die Wissenschaft vom Gl\u00fcck&#8220;), welche Lebensgl\u00fcck durch die Lekt\u00fcre von \u014ckawas Werken verspricht. Im politischen Spektrum sind Sekte und Partei stramm rechts verortet, wenngleich sie &#8222;einen eigenartigen Nationalismus&#8220; pflegen, wie der Religionswissenschaftler Tsukada urteilt.<sup><a name=\"tsukada\"><a href=\"#1\">1<\/a><\/a><\/sup> Demnach stammt Japans Gr\u00f6\u00dfe nicht so sehr aus der Vergangenheit, sondern aus seinen wirtschaftlichen Erfolgen in der Gegenwart. Die Schatten der Vergangenheit werden eher als Last empfunden, die der vollen Entfaltung Japans im Wege stehe. Im UNESCO-Gegenappell hei\u00dft es, es sei der Wille der Partei &#8222;to offer concrete and proactive policies to strengthen Japan\u2019s national security and to foster economic growth&#8220;.<\/p>\n<h3>Tausend Tage Spammen f\u00fcr ein &#8222;heiteres Japan&#8220;<\/h3>\n<p>Mizuma scheint sich mit diesem Wunsch nach neuer Gr\u00f6\u00dfe f\u00fcr sein Land zu identifizieren. Auf seiner <a href=\"http:\/\/mizumajyoukou.blog57.fc2.com\/blog-entry-2173.html\">Homepage<\/a> ruft er dazu auf, &#8222;ein heiteres Japan zu verwirklichen&#8220; (\u660e\u308b\u3044\u65e5\u672c\u3092\u5b9f\u73fe\u3059\u308b), und zwar rechtzeitig vor den Olympischen Spielen in T\u014dky\u014d 2020:<\/p>\n<blockquote><p>Um die Olympischen Spiele 2020 in T\u014dky\u014d heiter begr\u00fc\u00dfen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen wir China und S\u00fcdkorea zum Schweigen bringen, die in ihrer Au\u00dfenpolitik gegen\u00fcber unserem Land &#8222;Probleme des historischen Bewu\u00dftseins&#8220; ins Spiel bringen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Daf\u00fcr hat er sich ein Projekt ausgedacht: Binnen 1.000 Tagen sollen 800.000 Bildpostkarten, die er selbst produziert hat &#8212; allesamt Nachdrucke von Fotos aus Zeitschriften wie <em>Asahi Graph<\/em> &#8212; an ausgesuchte Empf\u00e4nger in aller Welt verschickt werden, die von der Nichtexistenz des Nanjing-Massakers und der Trostfrauen-Problematik \u00fcberzeugt werden sollen. Eine Liste der vorgesehenen deutschen Empf\u00e4nger hat er gleichfalls <a href=\"http:\/\/mizumajyoukou.blog57.fc2.com\/blog-entry-2113.html\">ver\u00f6ffentlicht<\/a>, zusammen mit den oben wiedergegebenen Textbausteinen und Hinweisen f\u00fcr die korrekte Anrede, und es sind bislang tats\u00e4chlich diese Leute und Institutionen (von Journalisten \u00fcber Japanologen und Sinologen bis hin zur Botschaft der Volksrepublik China), die mit diesen nichtssagenden Botschaften bel\u00e4stigt werden. Einige berichten nun auch \u00fcber Emails, aber das mu\u00df ein anderes Projekt sein.<\/p>\n<h3>Ein heiteres Nebeneinkommen der Familie Mizuma<\/h3>\n<p>Denn Mizuma ist nicht an Email-Spamming interessiert; das \u00fcbernimmt bereits sein oben erw\u00e4hnter Kollege Moteki. Mizuma verkauft n\u00e4mlich seine Postkarten: Ein Set mit 23 St\u00fcck f\u00fcr 3.000 Yen, zahlbar auf sein Konto bei der Postbank in T\u014dky\u014d-Asagaya. Wenn er alle verkauft, nimmt er dadurch rund 104 Mio. Yen ein. Nehmen wir an, da\u00df er f\u00fcr jede Postkarte Unkosten in H\u00f6he von 5 Yen hat, gibt das einen Reingewinn von 100 Mio. Yen. Das ist nicht unbeachtlich und wird mit Sicherheit f\u00fcr Heiterkeit und Gl\u00fcck in der Familie Mizuma sorgen.<\/p>\n<p>Und damit erweist sich Mizuma doch als gelehriger Anh\u00e4nger der \u014ckawa-Wissenschaft vom Gl\u00fcck. Um gl\u00fccklich zu werden, mu\u00df man nur rechnen k\u00f6nnen. Mal sehen, was das japanische Finanzamt dazu sagen wird. Die japanische Post jedenfalls wird sich nat\u00fcrlich freuen \u00fcber 56 Mio. Yen zus\u00e4tzlicher Portoeinnahmen. Wenn Mizumas Rechnung aufgeht.<\/p>\n<hr>\n<p><sup><a name=\"1\"><a href=\"#tsukada\">1<\/a><\/a><\/sup> Tsukada, Hotaka: <em>Sh\u016bky\u014d to Seiji no Tentetsuten: Hoshu G\u014dd\u014d to Seiky\u014d Itchi no Sh\u016bky\u014d Shakaigaku.<\/em> T\u014dky\u014d: Ky\u014dei Shob\u014d. 2015, S. 323<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Menge Menschen in Deutschland und \u00d6sterreich haben in den vergangenen Wochen Post von ihnen unbekannten Menschen aus Japan bekommen: Briefe und Postkarten, in artiger Handschrift abgefa\u00dft, teils mit, teils ohne Absenderangabe, doch stets begleitet von einer Bildpostkarte. Die damit verbundenen Nachrichten lauteten: anbei erhalten Sie einige der vielen Dokumentarfotos aus dem japanischen Archiv, die beweisen, was 1937 in Nanking, China, wirklich geschah. Bitte sehen Sie selbst, ob es einen sogenannten &#8222;Nanking-Holocaust&#8220; gegeben hat. 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