{"id":3723,"date":"2013-08-05T10:18:50","date_gmt":"2013-08-05T08:18:50","guid":{"rendered":"http:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=3723"},"modified":"2013-08-05T10:38:10","modified_gmt":"2013-08-05T08:38:10","slug":"wanderungen-am-yamanakako-see","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/?p=3723","title":{"rendered":"Wanderungen am Yamanakako-See"},"content":{"rendered":"<p>Der Yamanakako-See \u5c71\u4e2d\u6e56 ist einer der f\u00fcnf Seen, die um den Fuji-Berg herumliegen. Er ist ein beliebtes Ferienziel und bietet reichlich Gelegenheiten f\u00fcr Freizeitaktivit\u00e4ten: Rudern, Kanufahren, Radtouren, Angeln &#8230; und Wandern. Ich habe gestern und heute dort zwei Wanderungen unternommen: einmal rund um den See und einmal vom See aus in die umliegenden Berge. Hier folgen die Details der Wanderung f\u00fcr alle, die diese sch\u00f6ne Ecke Japans zwischen den Pr\u00e4fekturen Yamanashi und Shizuoka gern selbst einmal erwandern wollen.<\/p>\n<p><strong>Rund um den See (16,4 km \/ 4 h mit Foto-Pausen und einem Einkauf)<\/strong><\/p>\n<p>Der See ist von Rad- und Spazierwegen umgeben und liegt immer auf nahezu derselben H\u00f6he (ca. 995 m). Es ist daher kein Problem, ihn zu Fu\u00df &#8212; wandernd oder joggend &#8212; oder mit dem Rad zu umrunden. Touristisch ist er sehr gut erschlossen. Es gibt daher jede Menge Getr\u00e4nkeautomaten, M\u00fclleimer (nat\u00fcrlich getrennt) und \u00f6ffentliche Toiletten. An mehreren Stellen liegen Gesch\u00e4fte, in denen man sich Nahrungsmittel besorgen kann. Parks laden zum Ausruhen und Essen ein. Es gibt auch Sandstr\u00e4nde. Kurzum: Die Route ist einfach und l\u00e4\u00dft sich, wenn man keine Foto-Pausen einlegt, auch in 3,5 Stunden bew\u00e4ltigen. Allerdings gibt es streckenweise keinen Schatten; man sollte sich daher vor allem im Sommer rechtzeitig eincremen. Zu sehen sind viele Wiesenblumen und (im August jedenfalls) wilde Lilien.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Seewanderung.png\"><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Seewanderung.png\" alt=\"Seewanderung\" width=\"960\" height=\"640\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3726\" srcset=\"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Seewanderung.png 960w, https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Seewanderung-300x200.png 300w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/noscript><img decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg'%20viewBox='0%200%20960%20640'%3E%3C\/svg%3E\" data-src=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Seewanderung.png\" alt=\"Seewanderung\" width=\"960\" height=\"640\" class=\"lozad aligncenter size-full wp-image-3726\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg'%20viewBox='0%200%20960%20640'%3E%3C\/svg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Seewanderung.png 960w, https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Seewanderung-300x200.png 300w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\"  \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Yamanakako-Rundweg.kml\">GPS-Track der Wanderung (KML-Format)<\/a><\/p>\n<p>[flickr-gallery mode=&#8220;photoset&#8220; photoset=&#8220;72157634933327599&#8243;]<\/p>\n<p><strong>Mikuniyama-Wanderweg (21,2 km \/ 6 h mit Foto-Pausen und einem Imbi\u00df)<\/strong><\/p>\n<p>Der Weg f\u00fchrt von der Ostseite des Sees zun\u00e4chst zu einer auch mit dem Auto erreichbaren Panorama-Plattform, die bei gutem Wetter eine wunderbare Sicht \u00fcber den gesamten See nebst Fuji-Berg bietet, und nach einem steilen, aber gut ausgebauten Anstieg zum etwa 300 m h\u00f6her gelegenen My\u014djin-Gipfel \u660e\u795e\u5c71\u9802 (1.290 m). Von dort aus geht es auf relativ engen und bei gro\u00dfer Feuchtigkeit eher zu meidenden Pfaden auf- und abw\u00e4rts zum Mikuni-Gipfel \u4e09\u56fd\u5c71\u9802 (1.320 m) und zum \u014cbora-Gipfel \u5927\u6d1e\u5c71\u9802 (1.383 m), dem h\u00f6chsten Punkt der Wanderung. Der Abstieg zum Kagosaka-Pa\u00df \u7c60\u5742\u5ce0 ist recht leicht zu laufen. Der Wanderpfad endet allerdings unsch\u00f6n an einer vielbefahrenen Nationalstra\u00dfe, die ich ein St\u00fcck weitergegangen bin. \u00dcber einen \u00dcbungsforst der T\u014dky\u014d-Universit\u00e4t (der eigentlich nur mit Genehmigung durchquert werden darf, aber das erf\u00e4hrt man erst, wenn man schon durch ist) bin ich zur\u00fcck zum See gegangen. Es sind also knapp 400 H\u00f6henmeter zu bew\u00e4ltigen. Ohne Wanderkleidung sollte man die Tour nicht unternehmen. Sie belohnt mit sch\u00f6nen Aussichten, abwechslungsreichen W\u00e4ldern und einer bunten Vielfalt von Vegetation (Anfang August bl\u00fchten u.a. die Prachtnelken \u30ca\u30c7\u30b7\u30b3 und waren die Himbeeren und wilden Erdbeeren gerade reif). Mir liefen drei Rehe \u00fcber den Weg, die allerdings so scheu waren, da\u00df ich nur noch ihre Spuren fotografieren konnte. In weiten Teilen handelt es sich um ein Vogelschutzgebiet; neben den unvermeidlichen Grasm\u00fccken \u9daf gibt es viele weitere Singv\u00f6gel, au\u00dferdem K\u00e4fer, Fr\u00f6sche, Raupen usw. Es lohnt sich also unbedingt, den Fotoapparat mitzunehmen. Heute war es zun\u00e4chst diesig, dann fiel Nieselregen, doch der dichte Wald hielt den meisten Niederschlag von mir fern. Es war zum Gl\u00fcck nicht so hei\u00df, wie man es im August in Japan allgemein erwartet. Da es Getr\u00e4nkeautomaten allerdings nur am See selbst gibt, sollte man sich vorher ausreichend mit Getr\u00e4nken eindecken: Ins Schwitzen kommt man sicher.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bergwanderung.png\"><noscript><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bergwanderung.png\" alt=\"Bergwanderung\" width=\"960\" height=\"640\" class=\"aligncenter size-full wp-image-3727\" srcset=\"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bergwanderung.png 960w, https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bergwanderung-300x200.png 300w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/noscript><img decoding=\"async\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg'%20viewBox='0%200%20960%20640'%3E%3C\/svg%3E\" data-src=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bergwanderung.png\" alt=\"Bergwanderung\" width=\"960\" height=\"640\" class=\"lozad aligncenter size-full wp-image-3727\" srcset=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg'%20viewBox='0%200%20960%20640'%3E%3C\/svg%3E\" data-srcset=\"https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bergwanderung.png 960w, https:\/\/kotoba.japankunde.de\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Bergwanderung-300x200.png 300w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\"  \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.japankunde.de\/kotoba\/wp-content\/uploads\/2013\/08\/Mikuniyama-Wanderweg.kml\">GPS-Track der Wanderung (KML-Format)<\/a><\/p>\n<p>[flickr-gallery mode=&#8220;photoset&#8220; photoset=&#8220;72157634940113666&#8243;]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Yamanakako-See \u5c71\u4e2d\u6e56 ist einer der f\u00fcnf Seen, die um den Fuji-Berg herumliegen. 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