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Mutmaßlicher koreanischer Bombenleger bei Rückkehr nach Japan verhaftet

Ein 27-jähriger Koreaner, der im Verdacht steht, am 23.11. in einer Toilette des Yasukuni-Schreins in Tōkyō eine Zeitbombe deponiert zu haben, ist bei dem Versuch, erneut nach Japan einzureisen, am 9. Dezember auf dem Flughafen von Haneda verhaftet worden. Die … Weiterlesen

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Ministerpräsident Abe wegen Yasukuni-Besuch verklagt

550 Japaner haben Ministerpräsident Abe Shinzō 安倍晋三 beim Landgericht Ōsaka wegen „Verletzung des Rechts auf Leben in Frieden“ (heiwateki seizonken 平和的生存権) verklagt. Sie verlangen von ihm und vom Staat Japan eine Entschädigung von 10.000 Yen (71 EUR) je Kläger für … Weiterlesen

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Fragt man mich, ob Ministerpräsident Abe ein Hitler ist, halte ich das für wahrscheinlich falsch; er ist auch kein Revisionist. Allerdings gibt es im Lande nicht wenige Stimmen, die Ministerpräsident Abes Besuch am Yasukuni-Schrein unterstützen, als ob sie damit gegen die Kritik des Auslands Widerstand leisten wollen, und daß eine Stimmung herrscht, in der Abes Worten und Taten (von nicht weniger als 75 % der Bevölkerung) Unterstützung und tosender Beifall gespendet wird, deckt sich mit dem seinerzeitigen Deutschland, das sich unter Kampfgeschrei Hitler auslieferte.
Ministerpräsident Abe hat den Yasukuni-Schrein besucht, nachdem er mit seiner Wirtschaftspolitik Erfolg gehabt hatte. Das erinnert stark an an den Prozeß, in dem Hitler, nachdem Deutschland von der Hyperinflation und den Kriegsentschädigungen im Gefolge des Ersten Weltkriegs erschöpft war, aus München auftauchte und mit Hilfe einer Inflationsbekämpfung einschließenden Wirtschaftspolitik die Zustimmung der Bevölkerung erwarb.
Noch hat kaum ein Japaner es bemerkt, aber durch den Besuch von Ministerpräsident Abe am Yasukuni-Schrein hat das Yasukuni-Problem eine völlig andere Dimension eröffnet. …
Wovor wir uns ernsthaft fürchten, ist, daß sich wegen des Yasukuni-Problems Japan isoliert, daß die Schere des Bewußtseins zwischen In- und Ausland sich weiter öffnet, daß Japaner, die sich dagegen emotional wehren, zunehmen, daß der Trend nach Rechts immer schneller wird — kurz, daß Japan auf einen Weg geschleppt wird, den es schon einmal gegangen ist.

Ōmae Ken-ichi 大前健一, in: President, 17.2.2014 (Übersetzung: Reinhard Zöllner)

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„Selbstmord-Diplomatie“: Vernichtende Kritik an Abes Yasukuni-Besuch

Einer Telefonumfrage der japanischen Nachrichtenagentur Kyōdō zufolge halten 47 % der Japaner den Besuch von Ministerpräsident Abe Shinzō beim Yasukuni-Schrein vom 26.12. für „ungut“, während ihn 43 % für „gut“ halten. Außerdem meinen 70 %, vor solchen Besuchen müßten die … Weiterlesen

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Inländische Reaktionen auf Abes Besuch am Yasukuni-Schrein

Der weihnachtliche Besuch von Japans Ministerpräsidenten Abe Shinzō 安倍晋三 beim umstrittenen Yasukuni-Schrein hat zu den erwarteten heftigen Reaktionen im In- und Ausland geführt; auch die USA haben in deutlichen Worten ihre „Enttäuschung“ geäußert, die EU und Rußland schließen sich der … Weiterlesen

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Abe betet um Frieden — am Yasukuni-Schrein

Die Weihnachtspause in aller Welt nutzte Japans Ministerpräsident Abe überraschend, um am 26.12.2013 den Yasukuni-Schrein zu besuchen, in dem seit Ende des 19. Jhs. die japanischen Gefallenen aller Kriege als „Heldenseelen“ (eirei 英霊) verehrt werden — einschließlich der nach dem … Weiterlesen