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Singapurs Ministerpräsident fordert Bereitschaft zur Versöhnung

In einer spektakulären Eröffnungsrede für den diesjährigen Asien-Dialog des International Institute for Strategic Studies hat der Ministerpräsident von Singapur, Lee Hsien Loong 李顯龍, am 29. Mai 2015 in Singapur Japan und seine Nachbarn aufgefordert, endlich den Zweiten Weltkrieg zu überwinden, … Weiterlesen

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Fragt man mich, ob Ministerpräsident Abe ein Hitler ist, halte ich das für wahrscheinlich falsch; er ist auch kein Revisionist. Allerdings gibt es im Lande nicht wenige Stimmen, die Ministerpräsident Abes Besuch am Yasukuni-Schrein unterstützen, als ob sie damit gegen die Kritik des Auslands Widerstand leisten wollen, und daß eine Stimmung herrscht, in der Abes Worten und Taten (von nicht weniger als 75 % der Bevölkerung) Unterstützung und tosender Beifall gespendet wird, deckt sich mit dem seinerzeitigen Deutschland, das sich unter Kampfgeschrei Hitler auslieferte.
Ministerpräsident Abe hat den Yasukuni-Schrein besucht, nachdem er mit seiner Wirtschaftspolitik Erfolg gehabt hatte. Das erinnert stark an an den Prozeß, in dem Hitler, nachdem Deutschland von der Hyperinflation und den Kriegsentschädigungen im Gefolge des Ersten Weltkriegs erschöpft war, aus München auftauchte und mit Hilfe einer Inflationsbekämpfung einschließenden Wirtschaftspolitik die Zustimmung der Bevölkerung erwarb.
Noch hat kaum ein Japaner es bemerkt, aber durch den Besuch von Ministerpräsident Abe am Yasukuni-Schrein hat das Yasukuni-Problem eine völlig andere Dimension eröffnet. …
Wovor wir uns ernsthaft fürchten, ist, daß sich wegen des Yasukuni-Problems Japan isoliert, daß die Schere des Bewußtseins zwischen In- und Ausland sich weiter öffnet, daß Japaner, die sich dagegen emotional wehren, zunehmen, daß der Trend nach Rechts immer schneller wird — kurz, daß Japan auf einen Weg geschleppt wird, den es schon einmal gegangen ist.

Ōmae Ken-ichi 大前健一, in: President, 17.2.2014 (Übersetzung: Reinhard Zöllner)

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7000 Menschen in Tōkyō wegen Bombenräumung evakuiert

Im Juli wurde in Tōkyōs Stadtteil Kita eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mit einem Gewicht von ca. 1 Tonne entdeckt. Sie soll am 17. November von einer Spezialeinheit der Selbstverteidigungsstreitkräfte (SVS) entschärft und geborgen werden. Für mehrere Stunden müssen … Weiterlesen

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Kein Kimchi im Knast

In Chënan, rund 100 km südlich von Seoul, ist Südkoreas erstes Gefängnis für Ausländer eingerichtet worden. Neben Lektionen in koreanischer Kultur erhalten die Insassen hier westliches Essen, serviert von Wärtern, die fließend Englisch, Chinesisch und Russisch sprechen — Satellitenfernsehen in … Weiterlesen

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Japan und China veröffentlichen gemeinsamen Bericht zu historischen Problemen

Der 2006 zur Verbesserung der chinesisch-japanischen Beziehungen von beiden Regierungen ins Leben gerufene Gemeinsame Forschungsausschuß für die Geschichte Japans und Chinas (Nitchū Rekishi Kyōdō Kenkyū Iinkai 日中歴史共同研究委員会) hat am 31.1. seinen Abschlußbericht vorgelegt, der auf der Homepage des japanischen Außenministeriums … Weiterlesen