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Filmkritik: Am Rande dieser Welt (Kono Sekai no Katasumi ni)

Der Abspann dieses im November 2016 in die japanischen Kinos gekommenen Anime ist besonders lang; denn er endet mit der Auflistung der Sponsoren: Erstaunlich viele Japaner waren bereit, durch crowd funding dem Regisseur Katabuchi Sunao 片渕須直 die Mittel in die … Weiterlesen

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Déja vu im Kino: Kimi no Na wa? (2016)

Der als potentieller Nachfolger von Miyazaki Hayao 宮崎駿 gehandelte Anime-Regisseur Shinkai Makoto 新海誠 (geb. 1973) besitzt eine besondere Leidenschaft für Brüche in der Zeit. Man sah das bereits 2004 im Science Fiction-Anime Kumo no Mukō, Yakusoku no Basho 雲のむこう、約束の場所 („Das … Weiterlesen

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Ghiblis neues Meisterwerk: „When Marnie Was There“ — „Erinnerungen an Marnie“ — Omoide no Mānī

Am 19. Juli 2014 wurde das neueste Werk des Studio Ghibli in Japans Kinos uraufgeführt: Omoide no Mānī 思いでのマーニー, das auf dem 1967 veröffentlichten Kinderbuch „When Marnie Was There“ von Joan G. Robinson (1910-1988) beruht. Das Original spielt im britischen … Weiterlesen

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Takahatas Kaguyahime: Meisterwerk in klassischem Gewand

In den letzten Szenen ebbt das Popkorn-Geraschel endlich ab. Stattdessen hört man es verdächtig schniefen. Erwachsene wischen sich verstohlen über die Augen: Kaguyahime kehrt auf den Mond zurück. Natürlich, mag man denken: das weiß doch jeder. Die Geschichte gehört zum … Weiterlesen

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Ich möchte noch zehn Jahre lang arbeiten. Solange ich selbständig zwischen meinem Haus und meiner Arbeitsstätte hin- und herfahren kann, möchte ich weiterarbeiten. Die Grenze habe ich provisorisch bei „noch zehn Jahren“ gesetzt.
Vielleicht wird es kürzer. Denn das entscheidet meine verbleibende Lebensspanne. Jedenfalls habe ich mir zehn Jahre als Ziel gesetzt.
Ich habe mir meinen Wunsch, abendfüllende Animationsfilme zu produzieren, erfüllt. Daß zwischen den einzelnen Werken riesige Abstände klafften, konnte ich nicht verhindern. Das ist sozusagen zu meiner Arbeitsnorm geworden.
Von meinem vorigen Werk bis zu „Kaze tachinu“ hat es fünf Jahre gedauert. Bis zum nächsten dann 6 oder 7 Jahre … Damit kann man ein Studio nicht am Laufen halten. Ich bin jetzt in den Siebzigern. Besser gesagt: ich habe die mir zur Verfügung stehende Zeit verbraucht.
Außer abendfüllenden Animationsfilmen gilt es einiges, was ich versuchen möchte. Und es gibt auch viele Aufgaben, die ich erledigen muß — z.B. Ausstellungen im Ghibli-Museum.
Die meisten davon schaden dem Studio nichts, gleich, ob ich sie erledige oder nicht. Nur meine Familie wird wie bisher darunter zu leiden haben.
Deshalb habe ich mich aus dem Programm des Studio Ghibli streichen lassen.
Ich bin frei. Was bedeutet, daß sich an meinem Lebensalltag nicht das Geringstes ändern wird; ich werde wohl täglich denselben Weg entlanggehen. Ich träume davon, sonnabends frei zu haben, aber ob das klappen wird — na ja, das weiß ich erst, wenn ich es versuche.
Vielen Dank.

(4.9.2013)

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Miyazaki Hayao hört mit dem Filmemachen auf

Wie der Firmenchef des Studio Ghibli, Hoshino Yasuji 星野康二, auf dem Filmfestival von Venedig am 1.9.2013 mitteilte, zieht sich Miyazaki Hayao 宮崎駿 aus der Anime-Produktion zurück. Am 6. September soll es eine Pressekonferenz geben, auf der Miyazaki seinen Schritt begründen … Weiterlesen