Syllabus: Seminar zur Geschichtswissenschaft

BASIS
Dieses Seminar ist Teil des japanologischen Methodenmoduls.

Ablaufplan

DatumThemaLektüre
15.10.2013Einführung und PeriodisierungText 01
22.10.2013ZeitrechnungText 02
29.10.2013Historiographie
05.11.2013Quellenkunde
12.11.2013Historische Hilfswissenschaften 1: Archäologie
19.11.2013Historische Hilfswissenschaften 2: Kunstgeschichte, Religionsgeschichte
26.11.2013Probleme der Geschichte des Altertums 1
03.12.2013Probleme der Geschichte des Altertums 2
10.12.2013Probleme der Geschichte des Mittelalters 1
17.12.2013-- Selbststudium --
24.12.2013-- vorlesungsfrei --
31.12.2013-- vorlesungsfrei --
07.01.2014Probleme der Geschichte der Frühen Neuzeit 1
14.01.2014Probleme der Geschichte der Frühen Neuzeit 2
21.01.2014Probleme der Geschichte der Neuzeit 1
28.01.2014Probleme der Geschichte der Neuzeit 2

Referatsthemen

Beachten Sie für die Anfertigung der Buchvorstellungen unbedingt meine Arbeitshinweise.

DatumReferat 1Referat 2Referat 3
15.10.2013Dettmer, Hans A. : Einführung in das Studium der japanischen Geschichte. Darmstadt 1987 (2225552)Krebs, Gerhard: Das moderne Japan 1868-1952: Von der Meiji-Restauration bis zum Friedensvertrag von San Francisco: Von der Meiji-Restauration bis zum Vertrag von San Francisco. München, Wien 2009 (2456252)
22.10.2013Zöllner, Reinhard: Japanische Zeitrechnung. München 2003Coulmas, Florian: Japanische Zeiten. Eine Ethnographie der Vergänglichkeit. München 2000
29.10.2013Krämer/Schölz/Conrad (Hg.): Geschichtswissenschaft in Japan. Göttingen 2006 (2442448)Goch, Ulrich: Abriß der japanischen Geschichtsschreibung. München 1992 (2462351)
05.11.2013de Bary, William Theodore und Keene, Donald und Tsunoda, Ryusaku (Hg.): Sources of Japanese Tradition Bd. 1. New York: 1964 (2208641)de Bary, William Theodore und Keene, Donald und Tsunoda, Ryusaku (Hg.): Sources of Japanese Tradition Bd. 2. New York 1964 (2380520)
12.11.2013Seyock, Barbara: Auf den Spuren der Ostbarbaren. Zur Archäologie protohistorischer Kulturen in Südkorea und Westjapan. Münster, Hamburg London 2003 (2442147)Mizoguchi, Koji : Archaeology, Society and Identity in Modern Japan. Cambridge 2006 (1742915)Zeit der Morgenröte. Japans Archäologie und Geschichte bis zu den ersten Kaisern. Katalog. Wolfratshausen: Edition Minerva (2004) (2458869)
19.11.2013Hempel, Rose: Japan zur Heian-Zeit: Kunst und Kultur. Stuttgart, Berlin, Köln, Mainz 1983 (2473836)Naumann, Nelly: Die Mythen des alten Japan. München 1996Morris, Ivan: Der leuchtende Prinz. Höfisches Leben im alten Japan. Frankfurt a.M. 1988 (2456332)
26.11.2013Tanaka, Gen: Das Zeitbewusstsein der Japaner im Altertum: Struktur und Entwicklung. Wiesbaden 1993 (2432096)Hammitzsch, Horst und Lewin, Bruno (Hg.): Rikkokushi. Die amtlichen Reichsannalen Japans. Die Regierungsannalen Kammu-TennM. Shoku-Nihongi 36-40 und Nihon-KMki 1-13 (780-806). Wiesbaden 1962 (2128560)Miyata, Nana: Die Übernahme der chinesischen Kultur in Japans Altertum: Kultureller Wandel im innen- und außenpolitischen Kontext. Berlin 2012
03.12.2013Vollmer, Klaus: Professionen und ihre 'Wege' im mittelalterlichen Japan: Eine Einführung in ihre Sozialgeschichte und literarische Repräsentation am Beispiel des TMhoku 'in shokunin utaawase. Hamburg 1995 (2445993)Friday, Karl F. : Samurai, Warfare and the State in Early Medieval Japan. New York 2003 (2480751)Adolphson, Mikael S.: The Gates of Power: Monks, Courtiers, and Warriors in Premodern Japan. Honolulu 2000 (2442899)
10.12.2013Zöllner, Reinhard: Die Ludowinger und die Takeda. Feudale Herrschaft in Thüringen und Kai no kuni. Bonn 1995 (2155407)Taranczewski, Detlev: Lokale Grundherrschaft und Ackerbau in der Kamakura-Zeit  dargestellt anhand des Nitta no shM in der Provinz KMzuke Bonn: (1988) (2351340)
17.12.2013
24.12.2013
31.12.2013
07.01.2014Totman, Conrad D. : Politics in the Tokugawa Bakufu. Cambridge 1967 (2465438)Toby, Ronald P. : State and Diplomacy in Early Modern Japan. Asia in the Development of the Tokugawa Bakufu. Stanford 1991 (2377997)Maruyama, Masao: Thought and Behaviour in Modern Japanese Politics. New York: Oxford University Press (1979) (2373598)
14.01.2014Leupp, Gary P.: Servants, Shophands, and Laborers in the Cities of Tokugawa Japan. Princeton 1992 (2450227)Bellah, Robert N. : Tokugawa Religion: The Values of Pre-Industrial Japan. Glencoe 1957 (2482785)
21.01.2014Wagner, Wieland: Japans Außenpolitik in der frühen Meiji-Zeit (1868-1894). Die ideologische und politische Grundlegung des japanischen Führungsanspruchs in Ostasien. Stuttgart 1990 (2477659)Hane, Mikiso: Peasants, Rebels and Outcastes: The Underside of Modern Japan. New York 1982 (2442309)Gluck, Carol: Japan's Modern Myths. Ideology in the Late Meiji Period. Princeton: Princeton UP (1985)
28.01.2014Antoni, Klaus: Shinto und die Konzeption des japanischen Nationalwesens (Kokutai): Der religiöse Traditionalismus in Neuzeit und Moderne Japans = Handbuch der Orientalistik Bd. 5:. Leiden, Boston: Brill 1998 (2449876)Mosk, Carl: Japanese industrial history: technology, urbanization, and economic growth. New York 2001

Einsehen von Lektüretexten

Für meine Lehrveranstaltungen können Lektüretexte über die nachstehende Adresse online eingesehen werden. Dafür sind ein Benutzername und ein Kennwort nötig, das ich den registrierten Veranstaltungsteilnehmern auf Anfrage mitteile. Im Falle urheberrechtlich geschützter Werke berechtigt Sie der Zugang nur dazu, diese Werke auf dem Bildschirm (online) zu Zwecken von Lehre oder Forschung anzusehen (gem. § 52 a UrhG). Das Anfertigen elektronischer Kopien ist dagegen verboten.
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Für jede Sitzung
Anwesenheit im UnterrichtLaut Hochschulgesetz des Landes NRW besteht in Seminaren und Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht mehr. Der Arbeitsaufwand von 30 h/Leistungspunkt muß jedoch gemäß Bologna nachgewiesen werden. Bei Abwesenheiten vom Unterricht ist deshalb eine Erklärung über den ersatzweisen Arbeitsaufwand auszufüllen. Die Erklärung muß spätestens 14 Tage nach dem Termin der nicht wahrgenommenen Sitzung bei mir vorliegen. Auf ihr muß auch die Art der Arbeitsleistung angegeben werden, die ersatzweise geleistet wurde. Die Lektüre des für die betroffene Stunde vorgesehenen Seminartextes, dessen Zusammenfassung o.ä. reicht dabei natürlich nicht, denn das tun die übrigen Teilnehmer ja auch. Andere Formen der Entschuldigung (auch Atteste) werden nicht benötigt.
LektüretexteZur Vorbereitung einer Sitzung müssen die vorgegebenen Texte oder Materialien wissenschaftlich gelesen werden. Dies gilt unabhängig davon, ob Sie an dieser Sitzung teilnehmen oder nicht, weil es die Voraussetzung dafür ist, daß alle Teilnehmer auf demselben Wissens- und Argumentationsstand interagieren können.
ProtokolleFalls die Lehrveranstaltung protokolliert wird, nutzen Sie für die Anfertigung eines Protokolls die Vorlage. Bringen Sie zu jeder Sitzung eine neue Vorlage mit. Zum Einreichen eines Protokolls nutzen Sie das hierfür vorgesehene Kontaktformular. Sie haben zwei Tage nach jeder Sitzung Zeit, Ihr Protokoll abzugeben -- unabhängig davon, ob Sie an der Sitzung teilgenommen haben oder nicht.
Studien- und Modulleistungen
Einhaltung der FragestellungWissenschaftliche Leistungen müssen mit einer Fragestellung (Problem) verknüpft sein. Diese Fragestellung muß am Anfang jeder Arbeit (Referate eingeschlossen) deutlich benannt, im weiteren Verlauf einer Beantwortung zugeführt und am Ende auf ihre Lösbarkeit hin beurteilt werden.
Die Fragestellung ist rechtzeitig vor dem Anfertigen der Prüfungsleistung mit mir zu vereinbaren. Von dieser Vereinbarung darf nur nach ausreichender Rücksprache mit mir abgewichen werden.
BewertungsrahmenDie Grundsätze und Gewichtungen, nach denen ich Referate und Hausarbeiten beurteile, sind in den verknüpften Dokumenten erklärt. Stellen Sie sich bei Ihrer Vorbereitung darauf ein.
Einsatz von MaterialienDie Beurteilung von Studienleistungen richtet sich in hohem Maße nach der Qualität der Belege, auf die sich die Argumentation stützt. Belege finden sich in den zur Sache gehörenden Quellen und Darstellungen, deren Systematik vor Beginn der Erörterung verstanden und deren Eingang in die Arbeit nach den wissenschaftlichen Gepflogenheiten dokumentiert sein muß.
Recherche von MaterialienFür jede Arbeit sind die vor Ort oder anderswo verfügbaren Quellen und Darstellungen selbständig zu ermitteln, auf ihre Relevanz zu überprüfen und angemessen in die Bearbeitung der Fragestellung einzubeziehen.
Insbesondere muß in den folgenden, von den Servern der Universität Bonn aus erreichbaren Literaturdatenbanken ausreichend recherchiert werden:

  1. JSTOR
  2. Bibliography of Asian Studies

Sie können diese Datenbanken auch von Zuhause aus nutzen.
Weitere wichtige Datenbanken finden Sie hier aufgelistet.
Referate
Anmeldung eines ReferatsDie Anmeldung eines Referats erfolgt ausschließlich über das hierfür vorgesehene Formular.
BuchvorstellungenFalls Sie ein Buch vorstellen sollen, gehen Sie dazu bitte nach meiner Anleitung für Buchvorstellungen vor.
Vorab-Dokumentation von Referaten (Handout)Eine Woche vor jedem Referat ist mir über das hierfür vorgesehene Formular eine schriftliche Kurzdokumentation des Referats von 1 bis 2 Seiten Länge auszuhändigen, aus der Fragestellung, Gliederung und/oder Kernthesen, die wichtigsten Referenzen und ggf. auch Quellen- oder Bildauszüge wiederzugeben sind (Handout). Diese Vorlage ist in ausreichender Stückzahl zu Beginn des Referats auch an die übrigen Veranstaltungsteilnehmer zu verteilen.
Hausarbeiten
Anmeldung einer HausarbeitDie Anmeldung einer Hausarbeit erfolgt ausschließlich über das hierfür vorgesehene Formular.
Gliederung und Literaturverzeichnis einer HausarbeitWenn das Thema der Hausarbeit von mir bestätigt wurde, ist innerhalb eines Monats eine Gliederung und Literaturliste einzureichen. Beide können natürlich vorläufig sein. In Zweifelsfragen suchen Sie mich vorher in meiner Sprechstunde auf.
Abgabe einer HausarbeitDie fertige Arbeit ist innerhalb der geltenden Frist über das hierfür vorgesehene Formular in elektronischer Fassung (nur PDF- oder Word-Dokument) sowie in gedruckter Fassung in meinem Sekretariat abzugeben.
Plagiate verboten!
Universitätsweite GrundsätzeAußerdem gelten natürlich die von der Universität Bonn beschlossenen Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.
Um sicher zu sein, daß Sie nichts falsch machen, sollten Sie sich diesen Text ansehen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen ...

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