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Einigung über Fonds für „Trostfrauen“

Die japanische und die südkoreanische Regierung haben sich darauf verständigt, daß die 2015 zur Lösung der „Trostfrauen“-Frage vereinbarte gemeinsame Stiftung sich um die medizinische Versorgung und Pflege der 40 überlebenden ehemaligen Zwangsprostituierten (in Korea Sexsklavinnen genannt) kümmern soll. Aus dem japanischen Staatshaushalt werden hierfür in Kürze 1 Mrd. Yen (rund 8,6 Mio. Euro) in die Stiftung eingezahlt.
Seit Abschluß der Vereinbarung sind bereits 6 Betroffene verstorben; die übrigen sind im Durchschnitt 90 Jahre alt.


Quelle: Asahi Shinbun (Morgenausgabe) Nr. 46781, 13.8.2016, S. 1

Autor: Reinhard Zöllner

Geb. 1961. Historiker und Japanologe. Seit 2008 Professor an der Abteilung für Japanologie und Koreanistik der Universität Bonn.

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