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Erneut Beben in Kumamoto

Bei einem weiteren schweren Erdbeben in der Präfektur Kumamoto am 16. April um 1:25 Uhr sind 25 Menschen getötet und rund 1.600 verwundet worden. Die Zahl der Evakuierten hat sich auf fast 70.000 erhöht. Zahlreiche historische Gebäude, darunter die Burg Kumamoto, wurden schwer beschädigt. Am nahegelegenen Vulkan Aso 阿蘇 wurde eine kleine Eruption festgestellt. Geologen vermuten, daß sich das erste Beben vom 14. April auf eine andere Verwerfungszone übertragen hat. Nach wie vor muß mit heftigen Nachbeben gerechnet werden.

Autor: Reinhard Zöllner

Geb. 1961. Historiker und Japanologe. Seit 2008 Professor an der Abteilung für Japanologie und Koreanistik der Universität Bonn.

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