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Süddeutsche Zeitung behauptet: In Fukushima starben 19.000 Menschen

Nun ist es zur Abwechslung die Süddeutsche Zeitung, die sich in einem Artikel vom 1.11.2012 daran macht, die Geschichte Japans umzuschreiben:

In Fukushima war es nach der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe am 11. März vergangenen Jahres zu mehreren Kernschmelzen und Explosionen gekommen. Große Mengen Radioaktivität wurden freigesetzt und gelangten in die Umwelt. Etwa 19.000 Menschen kamen ums Leben.

Aha. Mancher erinnert sich vielleicht dunkel daran, daß die 19.000 Menschen starben, bevor „die Wolke“ freigesetzt wurde … nämlich an großen Mengen Wasser, die in ihre Umwelt gelangten.

Autor: Reinhard Zöllner

Geb. 1961. Historiker und Japanologe. Seit 2008 Professor an der Abteilung für Japanologie und Koreanistik der Universität Bonn.

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